Griechenland: Schwere Unwetter auf Kreta, Rhodos und weiteren Inseln
Heftige Unwetter mit Starkregen, Überschwemmungen und Sturm sorgen derzeit in mehreren Regionen Griechenlands für Probleme. Besonders betroffen sind die beliebten Urlaubsinseln Rhodos und Kreta sowie Teile der Sporaden-Inseln und Euböa. Reisende müssen derzeit mit Verkehrsbehinderungen, Straßensperren und Einschränkungen im Fähr- und Flugverkehr rechnen.
Das Wichtigste in Kürze
- Unwetter treffen derzeit mehrere griechische Urlaubsinseln, darunter Rhodos und Kreta.
- Überflutungen und Sturmschäden führen regional zu Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen, vor allem im Fähr- und Flugbetrieb.
- Eine Wetterberuhigung ist in Sicht, die Lage bleibt aber angespannt.
Rhodos: Überschwemmungen und Verkehrsprobleme
Auf Rhodos führten starke Regenfälle zu Überschwemmungen in mehreren Orten. Straßen mussten gesperrt werden, teilweise kam es zu Stromausfällen und Einschränkungen im öffentlichen Verkehr. In einigen Regionen wurden Notfallwarnungen an Bevölkerung und Urlauber verschickt. Auch der Flugverkehr war zeitweise beeinträchtigt, da einzelne Maschinen wetterbedingt umgeleitet werden mussten.
Kreta: Schäden durch Starkregen
Bereits zuvor hatten heftige Unwetter Teile Kretas getroffen. Vor allem im Osten der Insel kam es zu Überschwemmungen, beschädigten Straßen und Erdrutschen. Besonders betroffen waren Teile der Regionen Chania und Rethymno (Norden der Insel), das Gebiet um Livadia (Westen der Insel) sowie die Bergregion rund um Zoniana (Mitte der Insel). Beliebte Ausflugsziele wie die Samaria-Schlucht wurden vorsorglich gesperrt. Reisende sollten sich weiterhin über mögliche Einschränkungen vor Ort informieren.
Weitere betroffene Regionen
Neben Rhodos und Kreta sorgte das Unwetter auch auf anderen Inseln für Schäden. Auf Skiathos und Skopelos wurden Straßen überflutet, Fahrzeuge von Wassermassen mitgerissen und zahlreiche Bäume entwurzelt. Auf Euböa mussten Straßen gesperrt werden, nachdem Flüsse über die Ufer getreten waren. Auch regionale Stromausfälle wurden gemeldet.
Einschränkungen bei Fähren und Flügen
Die starken Winde und der hohe Wellengang führten teilweise zu Ausfällen und Verspätungen im Fährverkehr. Betroffen waren unter anderem Verbindungen ab Piräus und Lavrio. Wegen starker Winde sind auch für den 15. Oktober 2026 noch Einschränkungen im Fährverkehr zu erwarten. Fährpassagiere sollten sich vor der Abfahrt bei den zuständigen Hafenbehörden oder Reisebüros informieren, ob sich die Abfahrtszeiten geändert haben. Auch im Flugverkehr kam es aufgrund stürmischer Winde und schlechter Sicht zu Umleitungen bzw. Flugannullierungen.
Wie entwickelt sich die Wetterlage?
Nach Angaben der griechischen Wetterbehörden hat sich die Situation in zahlreichen Regionen zuletzt etwas entspannt. Die Prognosen deuten derzeit auf eine vorübergehende Wetterberuhigung hin. Allerdings schließen Meteorologen weitere Gewitter und lokale Starkregenereignisse in den kommenden Tagen nicht aus. Reisende sollten daher die aktuelle Wetterlage sowie Hinweise der lokalen Behörden im Auge behalten.
Tipp für Reisende
Wer sich aktuell auf Rhodos, Kreta oder anderen griechischen Inseln aufhält, sollte lokale Wetterwarnungen beachten und geplante Ausflüge vorab prüfen. Besonders bei Fährverbindungen, Bergtouren und Ausflügen in Schluchten oder Flussnähe können kurzfristige Einschränkungen möglich sein.
Aktuelle Infos im ÖAMTC Reise-Radar
Im ÖAMTC Reise-Radar erfahren Sie, ob Ihr Urlaubsort derzeit von den Ereignissen betroffen ist. Geben Sie Ihren Urlaubsort in das nachgestellte Suchfeld ein und Sie gelangen zu den weiterführenden Infos im Reise-Radar.