EMOTION 6 Perfektes Zusammenspiel aller Einsatzkräfte in Niederösterreich. Kurze Lagebesprechung am Einsatzort. Nächtliche Windenbergung C14 und Polizeihubschrauber retten zwei Schneeschuhwanderer Zu einem anspruchsvollen Einsatz wurden Anfang November die Bergrettung Werfen sowie Christophorus 14 auf den Hochkönig alarmiert. Zwei Schneeschuhwanderer waren im Aufstieg Richtung Matrashaus in winterlichem, teils tiefem Schnee deutlich langsamer vorangekommen als geplant. Auf rund 2.700 Metern konnten die beiden 19-jährigen Deutschen schließlich nicht mehr weiter und setzten nach Einbruch der Dunkelheit einen Notruf ab. Während die Bergrettung einen Einsatz im hochalpinen Gelände vorbereitete, wurde gleichzeitig auch Unterstützung aus der Luft angefordert. Bergungen in der Nacht können allerdings nur mit Winde durchgeführt werden. Da die C14-Crew aus Niederöblarn sowohl über diese Spezialausrüstung als auch über Erfahrung in nächtlichen Windenrettungen verfügt, wurde sie angefordert. Zudem unterstützte ein Polizeihubschrauber parallel die Such- und Bergungsarbeiten durch Ausleuchtung des Bereichs zwischen Kniebeißer und Bratschenkopf. Schon bald gelang es, die beiden Wanderer zu lokalisieren, sicher aufzunehmen und sie ins Arthurhaus zu fliegen. Dort erfolgte die medizinische Erstversorgung der beiden, die erschöpft und unterkühlt waren. Rasche Hilfe trotz Nebels Mit dem Rettungsfahrzeug zum Notfallort Dichter Nebel lag Ende Oktober über dem Nordburgenland – keine Bedingungen für Hubschraubereinsätze. Dennoch war rasche Hilfe gefragt: In einer Pflegeeinrichtung erlitt ein älterer Mensch mit einer Herzerkrankung einen medizinischen Notfall und benötigte sofortige notärztliche Versorgung. Da das Notarzteinsatzfahrzeug Frauenkirchen zu diesem Zeitpunkt bereits bei einem anderen Einsatz war, reagierte die Leitstelle umgehend und kombinierte die verfügbaren Ressourcen auf optimale Weise. Ein Rettungswagen des Roten Kreuzes wurde zum C18-Stützpunkt entsandt, um Notärztin und Flugretter aufzunehmen und zum Notfallort zu bringen. Bereits wenige Minuten später konnte dem Patienten durch die rasche medizinische Intervention geholfen werden. Christophorus Rettungskette funktionierte perfekt Wanderin nach Herzinfarkt rasch in Klinik geflogen An einem sonnigen Septemberwochenende waren im Bezirk Lilienfeld zahlreiche Wander:innen unterwegs – darunter auch eine 75-jährige Frau, die den Eibl bei Türnitz als Ausflugsziel gewählt hatte. Der Tag endete jedoch anders als geplant: Auf dem Weg erlitt die Pensionistin plötzlich starke Brustschmerzen. Umstehende setzten sofort einen Notruf ab und leiteten erste Hilfsschritte ein. Die Bergrettung Lilienfeld & Freiland übernahm wenig später die Versorgung im Gelände und brachte die Patientin zur Bergstation, wo bereits der Notarzthubschrauber Christophorus 15 bereitstand. Von dort wurde sie rasch ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen, wo sie umgehend behandelt werden konnte. Wenige Tage später zeigte sich die Patientin überaus dankbar für die professionelle Rettungskette: „Ich habe vier Stents bekommen – jetzt bin ich wieder obenauf. Mein Dank gilt allen, die mir geholfen und mir das Leben gerettet haben.“ Umsteigen in den Rettungswagen.
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