Wohnmobil in Nöten
Mitten in Kroatien streikt die Wasserpumpe des Wohnmobils. Dank Schutzbrief erlebt ein Clubmitglied, wie reibungslos die ÖAMTC Pannenhilfe auch im Ausland funktioniert.
Johann G. aus Enns (NÖ) hat schon viel erlebt: Als pensionierter Vizeleutnant beim Bundesheer weiß er deshalb in der Regel, was in Ausnahmesituationen zu tun ist.
Doch als im vergangenen Sommer sein Fiat-Ducato-Wohnmobil (Baujahr 1987) auf einem Rastplatz in Kroatien plötzlich Kühlflüssigkeit verliert, hilft auch die militärische Routine wenig: Eine defekte Wasserpumpe legte das Campingfahrzeug lahm – und das mitten auf der Fahrt von Enns nach Bosnien, wo Johann und seine Frau eigentlich die Stadt Mostar besuchen wollten.
Panne auf dem Weg zum Ziel
"Zuerst hab ich einmal in Ruhe einen Kaffee getrunken", erzählt Johann. Als es langsam dunkel wird, greift er aber zum Handy und wählt die Nummer der Schutzbrief-Nothilfe des ÖAMTC in Wien. "Die Dame am Telefon war unglaublich freundlich und hat alles sofort in die Wege geleitet."
Schon eine halbe Stunde später meldet sich ein Mitarbeiter des kroatischen Partnerclubs HAK – "in perfektem Deutsch und genauso freundlich wie die Wiener Kollegin". Nach Rücksprache mit dem Mitglied wird ein Abschleppdienst beauftragt.
Rund 90 Minuten nach dem ersten Anruf trifft der Abschleppwagen ein. Der marode Fiat wird angehängt, dann führt die Fahrt über rund 40 Kilometer von der Küste ins Landesinnere zur nächsten Werkstatt. "Da war’s schon dunkel", erinnert sich Johann.
Der Werkstatt-Chef macht noch eine Schaden-Diagnose und wünscht eine gute Nacht – die das gut vorbereitete Ehepaar im Wohnmobil verbringt, das auf dem Werkstatthof sicher abgestellt ist.
Und weiter geht’s!
Punkt acht Uhr am nächsten Morgen werden die beiden vom Chef geweckt. Wenig später kommt schon ein Bote mit der neuen Wasserpumpe, die über Nacht bestellt wurde. Die Reparatur beginnt.
Schon am frühen Nachmittag ist alles erledigt: Das Wohnmobil ist fachgerecht instand gesetzt, der weiteren Urlaubstour samt geplantem Besuch im bosnischen Mostar steht – trotz eines Tages Verzögerung – nichts mehr im Weg.
Johann G. resümiert dankbar: "Viel besser hätte die Organisation unserer Panne gar nicht funktionieren können."
Dank Schutzbrief und perfektem Zusammenspiel zwischen dem ÖAMTC und seinem kroatischen Partnerclub verlief die Pannenhilfe reibungslos. Die Kosten für die Abschleppung wurden vom Schutzbrief übernommen.