Ein Blick aufs Innenleben des ÖAMTC-Ambulanz-Jets –
er hilft
Schutzbrief-Inhabern, wenn andere Transportmittel versagen.
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Fahren Sie über die markierten Stellen, um Details zu unserem Ambulanzjet zu sehen. Viel Spaß beim Entdecken!
Sitze für Flugarzt und Diplomkrankenpfleger. Medikamente, Infusionen, Pflegebedarf, Laborgeräte für diverse Blutuntersuchungen. Spezialtüre mit Patienten-Beladesystem.
Beatmungsgerät Oxylog 3000 sowie Absaugpumpe (verdeckt).
Im vorderen und hinteren Bereich des Jets findet sich Raum für den Transport von Gepäckstücken.
Dreifach-Infusionspumpen (zweimal), Infusion mit Druckbeutel, Sauerstoffanschluss (zweimal) sowie Stromversorgung (220 Volt).
Überwachungseinheit für EKG, Blutdruckmessung, Pulsoxymetrie (Sauerstoffsättigung des Blutes), Kapnometrie (CO2-Messung), Herzschrittmacher, integrierter Defibrillator.
Sauerstoffanlage mit 6.000 Litern Fassungsvermögen.
Sitze für Begleitperson, Spezialtragen mit Anti-Dekubitus-Matratze (schützt vor Wundliegen), Toilette.
Zwei Flügeltanks mit 3.250 Litern Kerosin bedeuten 3.000 km Nonstop-Reichweite.
Zwei Triebwerke von Pratt & Whitney JT15D5A, je 1.315 kp Schub, ermöglichen 800 km/h Reisetempo.
Thorax-Drainageset, Halswirbelsäulenstütze, Vakuum-Matratzen. Komplette Notfalleinheit für Bodentransporte zwischen Krankenhaus und Flughafen.
Über eine Million Österreicher haben einen Schutzbrief vom ÖAMTC. Für jährlich rund 1.700 von ihnen organisiert und bezahlt der Club einen Krankentransport nach Unfall oder Erkrankung.
In besonders schweren Fällen kommt dabei der Ambulanzjet zum Einsatz. "Der Jet startet etwa 60 Mal pro Jahr für Notpatienten, deren Rückholung nur auf diesem Weg möglich ist", sagt Schutzbrief-Manager Michael Tagunoff. Kosten: Im Schnitt 12.000 Euro, die der Club zur Gänze übernimmt.