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Tagfahrlicht allein reicht bei schlechter Sicht nicht aus

Viele vergessen, bei schlechter Sicht Abblendlicht einzuschalten

Es gibt jedoch Situationen, in denen das Abblendlicht unbedingt aktiviert werden sollte. Denn das Tagfahrlicht leuchtet nur vorne, während die Heckleuchte finster bleibt. Das ist in internationalen Normen so festgelegt. Bei vielen Pkw-Fahrern ist aber zu beobachten, dass sie auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen und Fahrten im Tunnel das Abblendlicht nicht einschalten. Dadurch sind die Fahrzeuge von hinten schlecht erkennbar, was bei Motorrädern besonders gefährlich sein kann. Vermutlich vergessen die Lenker darauf, weil die Armaturenbeleuchtung durch das automatische Tagfahrlicht ebenfalls ständig eingeschaltet ist.

Nur bei aktiviertem Abblendlicht sieht man gut

Der Club appelliert daher einmal mehr an die Lenker von Fahrzeugen, die mit Tagfahrlicht unterwegs sind, darauf zu achten, dass bei schlechten Licht- und Sichtverhältnissen auf Abblendlicht umgeschaltet wird. Andernfalls muss man mit einer behördlichen Strafe rechnen.

Das gilt natürlich nicht, wenn nur einzelne Regentropfen fallen – die Lichtpflicht Ist grundsätzlich von der Gesamtsituation abhängig. Passiert jedoch ein Unfall und wird festgestellt, dass die falsche Beleuchtung die Ursache war, drohen Strafgericht und Schadenersatzforderungen. 

ÖAMTC für verpflichtende "Dämmerungsautomatik"

Der ÖAMTC hat sich im Übrigen für eine verpflichtende "Dämmerungsautomatik" ausgesprochen. Viele Fahrzeuge haben bereits eine solche Schaltung, die bei schlechten Licht- und Sichtverhältnissen das Abblendlicht aktiviert. Als verpflichtendes Ausstattungsmerkmal für alle Fahrzeuge ist das bis dato leider noch kein Thema.

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TD0089 Lichtüberprüfung_0980.ebenen.jpg © ÖAMTC

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