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Lärmpflicht für E-Autos gilt ab 1. Juli

Motorengeräusche werden bis 20 km/h limitiert.

Der Sound der Elektroautos © ÖAMTC
Der Sound der Elektroautos © ÖAMTC

Ab dem 1. Juli 2019 muss in neuen Typen von Hybridelektro- und reinen Elektrofahrzeugen ein akustisches Warnsignal installiert sein. Dieses System heißt AVAS, das steht für Acoustic Vehicle Alerting System. "Hintergrund ist eine Verordnung des Europäischen Parlaments, das mit dieser Maßnahme Fußgänger und Radfahrer schützen möchte", berichtet ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer. 

Verpflichtende Geräusche für Elektroautos

Ab 1. Juli 2019: Neu typisierte Elektroautos bis zu einem Tempo von 20 km/h müssen ein Warngeräusch von sich geben, das eine ähnliche Charakteristik wie ein Kfz mit Verbrennungsmotor hat. Außerdem soll durch Lautstärke- und Frequenzänderung hörbar sein, ob ein Fahrzeug beschleunigt oder bremst. 

Martin Hoffer, ÖAMTC-Chefjurist

"Wir begrüßen diese Verordnung, weil sie aus unserer Sicht einen positiven Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leistet - insbesondere im urbanen Raum."

Der Mobilitätsclub spricht sich in diesem Zusammenhang auch dafür aus, eventuelle Nachbesserungen dieser Maßnahme eng mit Sehbehindertenverbänden abzustimmen.

Fragen und Antworten zur neuen Verordnung

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Thema Vorschriften & Strafen

Neben Parksünden zählen akoholisiertes und zu schnelles Fahren, das Missachten von Vorrangregeln und Telefonieren am Steuer zu den häufigsten Verkehrsübertretungen. Die Clubjuristen informieren über Delikte, Vorschriften und ihre Rechtsfolgen in Österreich und im Ausland.

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