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Lkw-Fahrverbot auf der A1 in Oberösterreich

Das Lkw-Fahrverbot auf der A1 in Oberösterreich gilt ab 1. Juli 2016. Betroffen ist die Strecke zwischen Enns-Steyr und Haid. Hohe Strafen sind möglich.

LKW-Fahrverbot neu ab 1.7.2016

Das für 1. Juli 2015 bzw. 1. Jänner 2016 für alte Lastkraftwagen über 3,5 Tonnen der Euro-Kategorien 0-1 bzw. 2 vorgesehene Fahrverbot auf der A1 Westautobahn zwischen Knoten Haid und Enns Ost wird erst mit 1. Juli 2016 verordnet. Begründung dieses am 17. Juni 2015 von Umweltlandesrat Rudi Anschober verkündeten Aufschubs: "Wesentlicher Grund für die Verschiebung ist, den Unternehmen damit eine längere Vorlaufzeit zur Modernisierung ihrer Flotte und Organisation ihrer Fuhren zu ermöglichen."

A1 zwischen Enns-Steyr und Haid

Betroffen sind alle Fahrzeuge, die nicht zumindest der Abgasklasse Euro 2 entsprechen und ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen aufweisen. Kleinlaster wie Kastenwagen oder Pritschenwagen sowie die so genannten 'Fiskal-Lkw' sind somit nicht von dem Fahrverbot umfasst. Das untergeordnete Straßennetz darf weiterhin von den betroffenen Fahrzeugen benützt werden. Allerdings ist diese Alternative oft wenig attraktiv, da es vielerorts Durchfahrtverbote für schwerere Fahrzeuge (meist ab 7,5 Tonnen) gibt.

Bisherige und zukünftige Lkw-Fahrverbote in Österreich

Fahrverbote für Lastkraftwagen mit Abgasklasse "Euro 1" und schlechter bestehen bereits in mehreren Bundesländern Österreichs - so in ganz Wien und den Gemeinden des östlichen Niederösterreichs sowie in weiten Teilen des Burgenlandes.

Seit 1. Jänner 2016 sind in Wien und einigen östlich von Wien gelegenen Bezirken Niederösterreichs Lkw vom Fahrverbot umfasst, wenn sie nicht mindestens der Abgasklasse "Euro 3" entsprechen.
 

In weiten Bereichen der Steiermark gilt schon jetzt ein Fahrverbot bis einschließlich Abgasklasse "Euro 2" – allerdings erst ab 7,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht.

Umweltplakette rechtzeitig besorgen

Alle Fahrzeuge müssen mit einer der aktuellen Abgasklasse entsprechenden Plakette gekennzeichnet sein. Erhältlich ist die Plakette bei Werkstätten, Kfz-Prüfstellen und vielen ÖAMTC-Stützpunkten zum Preis von 25 Euro. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, raten wir zur rechtzeitigen Besorgung der Umweltplakette. Wer unerlaubt oder ohne Plakette im Bereich des Fahrverbots erwischt wird, muss mit Strafen bis 2.180 Euro rechnen. Außerdem kann die Weiterfahrt verboten werden.

Eine Übersicht der ÖAMTC-Stützpunkte, an denen die Abgasklassen-Kennzeichnungsplaketten ausgegeben werden, findet man unter www.oeamtc.at/fahrverbote.
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Thema Verkehr

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