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Datenkralle Auto - Was mein Auto über mich?

In vernetzten Autos werden Fahrer-Daten automatisch ermittelt. Diese Daten können auch zur Erstellung eines Fahrerprofils verwendet werden

 
Versicherungen bieten Kunden teilweise maßgeschneiderte Tarife an, wenn Lenker ihr Fahrverhalten über eingebaute Geräte überwachen lassen. In vernetzten Autos können diese Daten automatisch ermittelt werden. So wird z.B. heute schon in manchen Steuergeräten festgehalten, bei welchen Kilometerständen die maximal erlaubte Motordrehzahl erreicht wurde. Diese Daten können auch zur Erstellung eines Fahrerprofils verwendet werden: Wer häufig mit maximaler Drehzahl fährt, könnte als Risikofahrer eingestuft werden. 

Derzeit weiß derzeit nur der Hersteller, welche Daten genau erfasst, gespeichert und an wen übermittelt werden. Zwar besitzen aktuell nur fünf Prozent der Österreicher ein vernetztes Auto. Aber die ab 2018 (für eCall) in alle neuen Fahrzeuge eingebaute SIM-Karte wird die Auto-Vernetzung weiter erleichtern. Gemeinsam mit der FIA setzt sich der ÖAMTC mit der Kampagne "My Car My Data" für klare Regeln zur Datenerfassung und -weitergabe aus dem Auto ein.

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