Artikel drucken
Drucken

Tabus im Italien-Urlaub - was man vermeiden sollte

Falsches Verhalten in "ZTL", an Mautstation und bei Panne kann teuer werden  

Italien © sborisov
Italien © sborisov

Italien gehört zu den Lieblingsreisezielen der Österreicher im europäischen Ausland. Wer die Strände und das "Dolce Vita" rundum genießen möchte, ist gut beraten, einige italienische Regelungen zu kennen. So sollte man es beim Besuch historischer Stadtzentren beispielsweise tunlichst vermeiden, ohne Genehmigung in eine verkehrsberuhigte Zone, die sogenannte "Zona traffico limitato" (ZTL), einzufahren. Wird man erwischt, drohen mindestens 80 Euro Strafe. Befindet sich das gebuchte Hotel innerhalb einer "ZTL", bittet man am besten rechtzeitig das dortige Personal, eine Sondergenehmigung zu beantragen.

An Mautstation rückwärts fahren

An italienischen Mautstationen muss man sich je nach Bezahlart in verschiedene Spuren einreihen. Landet man aus Versehen in einer falschen Spur oder funktioniert die Bezahlung nicht, sollte man auf keinen Fall zurückschieben. Sonst droht nicht nur eine hohe Geldstrafe, sondern im schlimmsten Fall sogar ein Fahrverbot. Stattdessen sollte man den Notrufknopf am Automaten verwenden.

Panne ohne Warnweste

Hat man in Italien eine Panne oder einen Unfall, müssen alle Personen, die das Fahrzeug verlassen, eine Warnweste tragen. Radfahrer sind ebenfalls verpflichtet, eine Warnweste zu tragen, wenn sie nachts außerhalb des Ortsgebiets oder durch einen Tunnel fahren.

Keine Grüne Karte dabei

Die Mitnahme der Grünen Versicherungskarte ist für Pkw-Lenker zwar nicht zwingend erforderlich – es kommt aber immer wieder zu Kontrollen und (ungerechtfertigten) Strafen. Daher empfiehlt der ÖAMTC dringend, die aktuelle Grüne Karte an Bord zu haben

Fälschungen kaufen

Markenpiraterie ist in Italien verboten. Wer Produkte kauft oder annimmt, bei denen eine Fälschung hinsichtlich Marke oder Muster klar ersichtlich ist, riskiert Strafen bis 10.000 Euro. Die gefälschte Ware wird konfisziert.

Strafen nicht bezahlen

Italienische Strafzettel sollten keinesfalls ignoriert werden. Denn offene Strafen aus Italien können auch in Österreich zwangsweise eingetrieben werden – fünf Jahre lang und sogar bei der Wiedereinreise. 

Smarter Reisepartner für Italien – App "Meine Reise" liefert alle relevanten Infos

ÖAMTC-App  © ÖAMTC / Wurnig ÖAMTC-App
Smarter Reisepartner

Weitere hilfreiche Infos für einen gelungenen Italien-Urlaub hat man mit der neuen ÖAMTC-App "Meine Reise" immer dabei: Umfangreiche Infos zum Land und zu Sehenswürdigkeiten, Nahverkehrspläne und Kartenmaterial sind ebenso enthalten wie Reise-Checkliste, Reise-Kassa und Audio-Sprachführer. Und dank des Nothilfe-Assistenten können Club-Mitglieder auf einen Klick die Hilfe des Mobilitätsclubs anfordern. 

Für iPhone und Android-Smartphones

Zum App Store

Zu Google Play

Reiseplanung

Thema Reiseplanung

Urlaubszeit ist Reisezeit – ab an den Strand oder in neue Abenteuer.  Für Entspannung und stressfreie Vorbereitung stellt Ihnen der ÖAMTC vom Routenplaner über umfassende Länderinfos, Tipps für die Anreise per Auto und Flugzeug bis hin zur ÖAMTC Meine Reise App – alle wichtigen Informationen übersichtlich zur Verfügung. 

© pexels.com
In dieser Fenstergröße bietet die mobile Ansicht besseren Überblick! Wenn Sie die Ansicht wechseln möchten, klicken Sie den Button jetzt wechseln