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ÖAMTC Reisemonitoring: Urlaub 2018 so bucht und reist Österreich

Besonders starke Reisesaison steht bevor: 62% der Österreicher planen 2018 einen Urlaub. Keine Auswirkungen auf die Urlaubsplanung durch Airline-Insolvenzen.

Ferien_iStock © iSTock
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Das jährliche ÖAMTC Reisemonitoring gibt Einblicke in das Reiseverhalten und die Reisepläne der Österreicher. 

Demnach steht heuer eine besonders starke Reisesaison bevor: 62 Prozent der Österreicher planen 2018 einen Urlaub – das sind um vier Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die Reiselust ist also ungebrochen.

Der Fokus der Befragung 2018 lag auf der Urlaubsorganisation: Die Österreicher nehmen Planung und Buchung gerne selbst in die Hand. Knapp zwei Drittel der Befragten stellen sich ihre Reiseleistungen am liebsten selbst zusammen, ein Drittel bevorzugt das fertige Gesamtpaket der Pauschalreise. Gebucht wird vor allem online (40 Prozent der Befragten), ein Viertel kontaktiert direkt die Unterkunft. 20 Prozent gehen nach wie vor den "klassischen" Weg über ein Reisebüro.

Je nachdem wie und wo eine Reise gebucht wird, hat dies auch Auswirkung auf die rechtliche Absicherung - vor allem auch im Hinblick auf das neue Pauschalreisegesetz, das für Buchungen ab 1. Juli 2018 in Kraft tritt. 
Mehr Infos zu den Änderungen durch das neue Pauschalreisegesetz

Österreicher von Airline-Insolvenzen unbeeindruckt

Vor dem Hintergrund der Insolvenz einiger Fluglinien im vergangenen Jahr  wurde beim Reisemonitoring abgefragt, ob sich die Negativschlagzeilen auf Planung und Buchung des Urlaubs ausgewirkt haben. Das Ergebnis ist durchaus überraschend: Die Mehrheit lässt sich davon nicht abschrecken – nur etwa elf Prozent der Befragten ändern ihr Verhalten und fahren zum Beispiel lieber mit dem Pkw. Dass die Sorge über eine mögliche Insolvenz mit der Entfernung des Reiseziels zunimmt, verwundert hingegen nicht – gibt es bei Fernzielen doch kaum eine Alternative zum Flugzeug.

Unklarheit herrscht bezüglich der Rechtslage im Insolvenzfall einer Fluglinie: Bei der Frage, ob man wisse, was mit den gebuchten Tickets geschieht, weiß nur ein Drittel der Befragten, dass man keinerlei Anspruch auf Kosten-Rückerstattung hat. 35 Prozent vermuten, dass man einen Teil der Kosten rückerstattet bekommt, 22 Prozent gehen davon aus, dass man im Insolvenzfall umgebucht wird.

Tatsächlich haben lediglich Pauschalreisende finanziellen Schutz bei der Insolvenz der Fluglinie. Wer seine Reise individuell zusammenstellt, bekommt die Ticketkosten nicht retour.

Badeurlaub mit Auto oder Flieger am häufigsten

Im Urlaub möchte man baden, Sonne tanken, sich erholen – für mehr als die Hälfte der Reisenden ist das das Hauptmotiv. Heuer fällt allerdings auf, dass immer mehr Österreicher Gefallen an Sport- und Abenteuerurlauben finden. Die Anreise erfolgt praktisch gleich häufig per Pkw (42 Prozent) oder Flugzeug (41 Prozent).

Wohin zieht es die Österreicher? 68 Prozent der Befragten werden den Urlaub im europäischen Ausland verbringen. Die beiden beliebtesten Destinationen Kroatien und Italien liegen heuer fast gleichauf. Auf Platz 3 und 4 folgen Spanien und Griechenland. Aber auch die österreichische Tourismusbranche darf sich freuen: 18 Prozent der Befragten werden in  Österreich urlauben, vorzugsweise in Kärnten und der Steiermark.

Besonders hoch im Kurs liegen längere Urlaubsreisen zwischen vier und 14 Tagen, die bei acht von zehn Befragten auf dem Programm stehen. Dennoch haben auch Kurzurlaube mit maximal drei Tagen Aufenthalt zugelegt: 2017 planten 20 Prozent der Befragten einen Kurztrip, 2018 sind es 27 Prozent.

Höheres Urlaubsbudget als im Vorjahr

Das Reisebudget ist 2018 mit durchschnittlich gut 1.070 Euro pro Person etwas höher angesetzt. Liegt das Urlaubsziel in Österreich, werden pro Person rund 500 Euro in die Hand genommen – bei Fernreisen hingegen braucht man im Schnitt etwa 1.800 Euro.

Video: So verreist Österreich

Zur Studie

Das Reisemonitoring wird einmal jährlich durchgeführt und gibt Aufschluss über Reiseplanung und -verhalten der Österreicher. Im März und April 2018 führte das Market Institut im Auftrag des ÖAMTC dafür 801 Telefon-Interviews. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren.

Umfrage Reisemonitoring
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    Thema Reiseplanung

    Urlaubszeit ist Reisezeit – ab an den Strand oder in neue Abenteuer.  Für Entspannung und stressfreie Vorbereitung stellt Ihnen der ÖAMTC vom Routenplaner über umfassende Länderinfos, Tipps für die Anreise per Auto und Flugzeug bis hin zur ÖAMTC Meine Reise App – alle wichtigen Informationen übersichtlich zur Verfügung. 

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