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ÖAMTC-Reisemonitoring: Davon träumen Österreichs Reisende

Welche Reiseträume die Österreicher haben, wollte die ÖAMTC-Touristik beim diesjährigen Reisemonitoring wissen. 

Malediven © IngaIvanova
Malediven © IngaIvanova

Reisemonitoring 2017: Traumdestinationen © ÖAMTC Reisemonitoring 2017: Traumdestinationen Laut der repräsentativen Umfrage haben zwei Drittel der Reisenden einen persönlichen Traum – davon wünscht sich jeder Fünfte, Amerika zu entdecken. Die Vorstellungen reichen dabei von einem Roadtrip durch die USA über eine Fahrt entlang der Route 66 bis hin zu einer Rundreise durch Kanada oder Südamerika. Elf Prozent träumen davon, nach Asien, beispielsweise Thailand, China, Nepal, zu reisen und neun Prozent möchten Nordeuropa entdecken. Es folgen Australien und Neuseeland (acht und sieben Prozent) sowie Afrika und die Karibik (je sechs Prozent) als Wunschdestinationen.

Drei Viertel der Befragten, die einen Reisetraum haben, sind zuversichtlich und möchten sich diesen bis zum Jahr 2025 auch tatsächlich erfüllen. Gibt es Gründe gegen die Verwirklichung, sind diese hauptsächlich finanzieller oder familiärer Natur (z.B. Kinder) mit je 41 Prozent.

Reisesaison 2017

Um die Reiselust der Österreicher scheint es heuer gut bestellt: Knapp 60 Prozent möchten 2017 verreisen – das entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein besonders starker Anstieg ist bei Familien zu verzeichnen: 20 Prozent mehr als noch 2016 planen heuer einen Urlaub mit ihren Kindern. 

Die Topdestinationen für die bevorstehende Saison: Jeder Fünfte der Reisenden möchte den Haupturlaub in Österreich verbringen, zwei Drittel fahren ins europäische Ausland, 12 Prozent planen eine Fernreise.

Italien konnte als beliebteste Destination im europäischen Ausland sogar noch gewinnen: 17 Prozent wollen heuer zu den südlichen Nachbarn fahren (plus zwei Prozent), gefolgt von Kroatien (12 Prozent). Platz drei der beliebtesten Urlaubsziele in Europa ist Spanien – das Land verzeichnete heuer den größten Zuwachs (neun gegenüber sechs Prozent im Vorjahr).

Auto- und Flugreisen fast gleichauf

Das Auto bleibt wie in den Vorjahren mit 44 Prozent zwar das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel für den diesjährigen Urlaub, verliert aber mit minus acht Prozent leicht an Bedeutung. Zu Gunsten des Flugzeugs: 41 Prozent der Österreicher möchten heuer eine Flugreise unternehmen, im Vorjahr waren es 37 Prozent. Ein Grund für das Mehr an Flugreisen ist die heuer hoch im Kurs der Reisenden stehende Flugdestination Spanien.

Höheres Urlaubsbudget als im Vorjahr

Das Budget der österreichischen Reisenden für den Haupturlaub ist mit durchschnittlich 1.017 Euro pro Person höher angesetzt als im Vorjahr (931 Euro). Mehr als ein Viertel der Befragten möchte jedoch nicht mehr als 500 Euro in den Urlaub investieren. Die Ausgabebereitschaft hängt dabei klar von der Destination ab: Für einen Aufenthalt in Österreich werden etwa 674 Euro pro Person veranschlagt, wohingegen für eine Fernreise etwa 2.340 Euro einkalkuliert werden.

Urlaub 2025: Sicherheitslage für jeden Zweiten sehr wichtiges Kriterium

Bei der Frage, welche Veränderungen sich Reisende bis zum Jahr 2025 erwarten, geht hervor, dass die Sicherheitslage für jeden Zweiten auch in Zukunft ein sehr wichtiges Kriterium für die Wahl des Reiselandes sein wird – tendenziell stärker für ab 40-Jährige und Personen, die heuer ihren Urlaub in Österreich verbringen. 18 Prozent der befragten Reisenden trotzen der unsicheren Lage in vielen Ländern – sie gaben an, ihre Reisefreude deswegen nicht einzuschränken. 14 Prozent der Reisenden gehen stark davon aus, dass das Leben in Zukunft teurer wird und Urlaub ein Luxus wird, den man sich nicht mehr so oft leisten kann.

Stadtplan & Smartphone

In welcher Form haben Reisende ihre Unterlagen und Informationen dabei – alles nur noch rein elektronisch oder klassisch in Papierform? Laut den Ergebnissen des ÖAMTC Reisemonitorings sstehen österreichische Urlauber dem gänzlich papierlosen Reisen skeptisch gegenüber. Bei der Frage danach, wie man sich das Reisen im Jahr 2025 vorstellt, antworteten zwei Drittel der Reisenden, dass sie auch in Zukunft nicht auf Unterlagen in der Papiervariante verzichten möchten und ihr Flugticket oder die Hotelreservierung in ausgedruckter Form bevorzugen. Bei der Informationssuche zum Reiseziel gestalten sich die Vorlieben ähnlich – auch hier möchten sich Reisende nicht allein auf elektronische Quellen verlassen. Ein Drittel gab an, sich zukünftig nur noch online zu informieren – gegenüber zwei Dritteln, denen Kartenmaterial und Reiseführer zum Anfassen lieber sind.

Der repräsentativen Umfrage zufolge besitzen 83 Prozent aller Reisenden ein Smartphone – bei den 15- bis 39-Jährigen sind es sogar 95 Prozent. Im Urlaub wird das Handy dann hauptsächlich genutzt, um Fotos zu machen, Nachrichten zu schreiben und zu telefonieren (je knapp 70 Prozent, Mehrfachnennungen waren möglich). Oft dient es auch der Orientierung – als Navi oder Stadtplan vor Ort (45 bzw. 44 Prozent). Nur neun Prozent schalten ihr Smartphone im Urlaub ab und nutzen es gar nicht.

Schreibt man heutzutage noch Postkarten?

Trotz der intensiven Nutzung des Smartphones im Urlaub stirbt die klassische Postkarte nicht aus. Mehr als die Hälfte aller befragten Reisenden gab an, handgeschriebene Postkarten an die Lieben zu Hause zu versenden – Frauen sowie die Altersgruppe der 15- bis 39-Jährigen besonders gern.

Zur Studie

Das ÖAMTC-Reisemonitoring gewährt Einblicke in das Reiseverhalten und die Urlaubspläne und -wünsche der Österreicher. Für die repräsentative Umfrage führte das Market Institut österreichweit 800 Telefoninterviews mit Österreichern ab 15 Jahren durch.

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