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Die ungewöhnlichsten Verkehrsbestimmungen im Ausland

Wer im Ausland mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass nicht überall die gleichen Verkehrsregeln und Strafen wie in Österreich gelten. Vorab informieren ist auf jeden Fall ratsam, damit man keine böse Überraschung erlebt.

Verkehrskontrolle im Ausland © iStock
Verkehrskontrolle im Ausland © iStock

Diese Regelungen wirken für österreichische Autofahrer besonders befremdlich:

Schweiz

Seit Anfang 2016 sollten es Autofahrer in der Schweiz möglichst vermeiden, rückwärts zu fahren. Gemessen an der zurückgelegten Distanz würden überdurchschnittlich viele tödliche Verkehrsunfälle durch Rückwärtsfahren verursacht. Erlaubt ist das Reversieren nur noch, wenn die Weiterfahrt oder das Wenden nicht möglich ist.

Italien

  • In Italien gilt die 0,5-Promille-Grenze, bei Missachtung ist eine Mindeststrafe ab 530 Euro fällig. Hat man mehr als 0,5 Promille, kann aber auch das Fahrzeug beschlagnahmt werden.
  • Verstöße wie überhöhte Geschwindigkeit kosten zwischen 22 und 7 Uhr ein Drittel mehr.

Frankreich

  • Wer sich am Steuer durch Aktivitäten (z.B. Essen, Schminken, Herumkramen im Handschuhfach), die die Konzentration beeinträchtigen, ablenken lässt, kann mit einer Geldbuße von 75 Euro bestraft werden. Der Blick auf den Bildschirm des Navigationssystems bleibt aber erlaubt.
  • Nicht jedoch zu laute Musik im Fahrzeug, die mit 75 Euro bestraft werden kann, wenn dadurch Umgebungsgeräusche im Verkehr nicht mehr hinreichend wahrgenommen werden können.
  • Aus Sicherheitsgründen können auch Fahrer, die sich mit Flip-Flops oder ähnlich losem Schuhwerk hinter das Lenkrad setzen, zur Kasse gebeten werden (75 Euro).

Spanien

Während des Tankvorganges sind alle elektrischen und elektromagnetischen Geräte abzuschalten. Das betrifft z. B. Mobiltelefone und Radio, aber auch die Fahrzeugbeleuchtung.

USA

In den USA dürfen geöffnete Alkoholika ausschließlich im Kofferraum mitgeführt werden. Unter 21-Jährige dürfen generell keinen Alkohol im Auto transportieren.

Kuba

Urlauber, die in Kuba in einen Verkehrsunfall verwickelt sind, dürfen bis zum Ende des Gerichtsverfahrens das Land nicht verlassen. Verkehrsunfälle werden von Straf- und nicht von Zivilgerichten abgehandelt. Bis zum Abschluss des Verfahrens können Monate vergehen.

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