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Warme Herzen auf kalten Füßen bei C12-Einsatz

Wandergruppe trug Verletzte durch Flussbett

Raabklamm_3_web.jpg © ÖAMTC
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„Für uns war’s herzerfrischend. Die Burschen der Wandergruppe haben sich aber kalte Füße geholt“, konnte sich Helmut Holler, Pilot am Christophorus 12, das Lachen nicht verkneifen. Am frühen Donnerstagnachmittag war der ÖAMTC-Notarzthubschrauber in die Raabtalklamm bei Weiz gerufen worden. Eine 57-jährige Frau war am beliebten Wanderweg ausgerutscht und hatte sich den Knöchel gebrochen.

Komplizierter Anflug

„Die Klamm ist an dieser Stelle 50, 60 Meter tief. Außerdem behinderte eine Hochspannungsleitung den Anflug“, so Holler. So blieb nichts anderes übrig, als den Helikopter am der Unfallstelle gegenüberliegenden Ufer zu landen. Notarzt und Sanitäter durchquerten die Raab und begannen mit der Erstversorgung.

Hilfsbereite Wanderer holten sich kalte Füße

Eine Gruppe von Wanderern beobachtete den Einsatz, erkannte die Situation und bot gleich Hilfe an. Einige Burschen entledigten sich ihrer Socken und halfen beim Transport der Frau durch das wadentiefe, kalte Wasser. „Zivilcourage ist möglicherweise zu viel gesagt, aber von beherztem Eingreifen muss man auf jeden Fall reden. Solche Einsätze machen einfach Freude und verschönern den Tag. Vielen Dank an alle Helfer“, so Herbert Holler abschließend. Die Patientin wurde uns UKH-Graz geflogen.    

Flugrettung Christophorus

Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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