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Pensionistin überlebt dank perfekter Rettungskette

Christophorus 2 im Einsatz

17-11-25-lebensrettung-koeck-anna-bauer-bernadette-christophorus2JPG (9).jpg © Rotes Kreuz
Lebensrettung © Rotes Kreuz

Beim gemeinsamen Einkauf mit dem Sohn, sackte die Pensionistin Anna Köck am 4. Oktober, gegen 17 Uhr, in einem Geschäft im Gewerbepark Krems-Ost plötzlich zusammen. Bernadette Bauer, eine Passantin, welche die Notsituation als Erste erfasste, leitete sofort die Reanimation der leblosen Pensionistin ein.

Das Team des Roten Kreuzes Krems war in kürzester Zeit vor Ort. Sie brachten einen Defibrillator zum Einsatz und verabreichten der Patienten auch einen Elektroschock. Mit Erfolg: Das Herz der Frau begann wieder zu schlagen.

Wenige Minuten später übernahm das Team des ÖAMTC-Notarzthubschraubers „Christophorus 2“ – an diesem Tag Pilot Gerald Spieß, Notarzt Clemens Harrer und der leitende Rettungssanitäter am Stützpunkt Krems, Robert Huber – die letztlich erfolgreichen Maßnahmen.

Knapp neun Wochen nach der Rettungsaktion stellte sich Anna Köck gemeinsam mit Sohn Walter Köck und Tochter Erika Frühwald am Hubschrauber-Stützpunkt Krems-Gneixendorf bei der Helferin und den Rettungsteams ein, um mit einem Geschenk und Blumen Dank abzustatten. Mit dabei waren auch die Enkelkinder der Frau, Roman und Andrea, die froh sind, ihre Oma noch zu haben und die Gelegenheit nützten, den Rettungshelikopter zu inspizieren.

„Wenn diese Frau nicht so beherzt gehandelt hätte, wären alle anderen Maßnahmen zu spät gekommen“, wies Flugrettungssanitäter Huber dabei ausdrücklich auf den Umstand hin, dass die Ersthelfer das wichtigste Glied in der Rettungskette sind. „Wenn Frau Bauer nicht gewesen wäre, hätte ich meinen 75. Geburtstag nicht erlebt“, weiß auch Anna Köck, dass sie ihrer Retterin das Leben zu verdanken hat. Die Frau erhielt in Folge der Geschehnisse in Krems einen Herzschrittmacher mit eingebautem Defibrillator und erfreut sich wieder guter Gesundheit.

„Es ist wichtig, dass möglichst viele Leute Erste Hilfe leisten können“, betont Bernadette Bauer, die ihre Ausbildung erst im Februar gemacht hatte.

Flugrettung Christophorus

Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

© ÖAMTC
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