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Lawinen: C1 im Dauereinsatz

Lawinenkegel häufig in unwegsamen Gebieten

ÖAMTC-Flugrettung: Einsätze im Winter © ÖAMTC/Postl
ÖAMTC-Flugrettung: Einsätze im Winter © ÖAMTC/Postl

Im Jänner 2021 wurde der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 1 aus Innsbruck von der Leitstelle Tirol zu zwölf Lawinenabgängen alarmiert. Die Einsätze gestalteten sich zum Teil sehr schwierig, da die Lawinenkegel oft in unwegsamen und gefährlichen Gebieten zum Stillstand kamen. So mussten C1-Crews, aber auch Bergretter und Hundeführer mit ihren Hunden teilweise sogar mittels Tau zur Lawine geflogen werden. Standardmäßig führen die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung eine externe Lawinensonde mit, so kann bei unzugänglichen Lawinen die Verschüttetensuche aus der Luft gewährleistet werden. Bei C1 kam die Sonde im Jänner 2021 sechs Mal zum Einsatz.

Auch bei all diesen Einsätze hat sich einmal mehr gezeigt, dass Lebensrettung Teamarbeit ist. Die organisationsübergreifende Zusammenarbeit mit der Bergrettung Tirol, der Hundestaffel der Bergrettung Tirol, der Alpinpolizei, der Flugpolizei, sowie anderen Notarzthubschrauber-Betreibern, den Feuerwehren und der Leitstelle Tirol hat wie immer hervorragend funktioniert.

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 17.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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