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Gut gekühlt

Forschungsprojekt: Hubschrauber vor Vereisung schützen.

Helikopter im Klimakanal © ÖAMTC

Helikopter im Klimakanal

Helikopter im Klimakanal © ÖAMTC

Helikopter im Klimakanal

2018 hat einen Eisheiligen mehr aufzuwarten. Zu Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifazius gesellte sich heuer noch Christophorus. Grund dafür ist ein großangelegtes Forschungsprojekt des Tiroler Unternehmens Villinger GmbH. Dabei geht es um das weltweit erste Gesamtsystem zur Enteisung von kleinen und mittelgroßen Hubschraubern, wie sie zum Beispiel auch in der Flugrettung zum Einsatz kommen. „Durch Vereisungen der Rotorblätter und des Rumpfes, beim Flug in „Icing Conditions“ (Vereisungsgefahr), kann sich die Aerodynamik und die Schwerpunktlage des Hubschraubers nachteilig verändern und bis zum Absturz führen“, berichtet Wolfgang Burger, Technischer Direktor der ÖAMTC-Flugrettung. „Da wir die Vision haben, einmal bei nahezu jedem Wetter Menschenleben zu retten, ist es für uns selbstverständlich, dieses Projekt mit unserem Know-how zu unterstützen.“

Dieser Tage wurde daher ein Hubschrauber der Christophorus-Flotte im Klimakanal der Rail Tec Arsenal Wind und Wetter ausgesetzt, um die Eisbildung an der Kabine genau zu beobachten.

Video: Hubschrauber im Klimakanal

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

© ÖAMTC
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