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Einsatz für C5 kurz vor Einbruch der Dunkelheit

Vier Bergsteiger aus lebensgefährlicher Situation gerettet

20201115_172429.jpg © ÖAMTC
20201115_172429.jpg  -  Christophorus 5 über der Kuchenspitze © ÖAMTC

Am 15. November wurde Christophorus 5 gegen 17 Uhr von der Leitstelle Tirol zu einem Rettungseinsatz alarmiert. Am Ostgrat der Kuchenspitze befanden sich vier Bergsteiger knapp unter  3.000 Metern Höhe in auswegloser Situation. Nachdem sie durch die Nordwand aufgestiegen waren, hatten sie eigentlich geplant, über den Ostgrat zur Darmstädterhütte abzusteigen. Auf Grund der Wetterprognose – für die Nacht war mit dem Einbruch einer Kaltfront sowie Wind und Schneefall bis 1.400 Metern zu rechnen – entschloss sich die Crew den Einsatz trotz einbrechender Dunkelheit zu übernehmen. Im Zuge eines kurzen Überfluges konnten die vier deutschen Bergsteiger am ausgesetzten Ostgrat, dank des Lichtstrahls ihrer Stirnlampen, rasch entdeckt werden. „Gemeinsam gelang es uns , die Vier mittels Tau aus ihrer misslichen Lage zu retten“, beschreibt die Crew des Christophorus 5, Pilot Thomas Singer, Flugretter Heini Willmann sowie Notarzt Stefan Kopp, die Vorgehensweise. „Zwei Flüge zwischen Grat und dem  Zwischenlandeplatz im Bereich der Darmstädterhütte waren dafür notwendig.“ Die abschließenden Flüge nach St. Anton, wo die Alpinpolizei die Bergsteiger in Empfang nahm, erfolgten dann bereits unter Verwendung der Nachtsichtbrillen.

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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