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C33: Einsatz nach Herzinfarkt

Lebensgefahr aus heiterem Himmel  

ER 4.jpg © ÖAMTC
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Am 5. Februar 2022 transferierte Christophorus 33, der Intensivtransporthelikopter der ÖAMTC Flugrettung, gleich zwei Patienten, 50 und 66 Jahre, mit schweren Herzinfarkten.Sie wurden in die Krankenhäuser Wiener Neustadt und St. Pölten gebracht.

Bei einem Herzinfarkt gerät das Herz plötzlich und völlig unerwartet in Not – je schneller das Problem erkannt und behandelt wird, desto höher sind die Chancen, keine schwerwiegenden Folgen davonzutragen oder gar daran zu sterben. Beim Herzinfarkt wird eine Region des Körpers wird nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. Das passiert dann, wenn sich ein Herzkranzgefäß verschließt und die Blutgefäße ihre Aufgabe, die Blut- und Sauerstoffzufuhr, nicht mehr erfüllen können. Das kann fatale Folgen haben: Teile des Herzmuskels können absterben, wodurch die Pumpkraft des Herzens ein Leben lang herabgesetzt wird. Im schlimmsten Fall kommt es zu Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern), die unbehandelt tödlich sind.

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 19.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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