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Bundesheerboot gekentert

Großeinsatz der Christophorus-Flotte in NÖ

C9_C3_Bootsunfall.JPG © ÖAMTC
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In Niederösterreich ist auf der Donau bei Hainburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha) Samstagvormittag, 1. September, gegen 10:00 Uhr, ein Bundesheer-Boot gekentert. Zwei Frauen aus Niederösterreich und Wien im Alter von 18 und 22 Jahren wurden in der Folge erfolgreich reanimiert. Weil zur selben Zeit eine Katastrophenübung der Feuerwehr auf der Donau stattfand, war Hilfe rasch zur Stelle.

Christophorus 3 flog eine schwer Verletzte ins AKH, Christophorus 9 brachte die zweite Patientin ins Wilhelminenspital. Der ebenfalls angeforderte Christophorus 2 konnte noch in der Luft gestoppt werden, nachdem sich herausgestellt hatte, dass es keine weiteren schwer Verletzen mehr gab. 22 weitere Personen mussten nach dem Unglück medizinisch versorgt werden. Sie wurden zur Kontrolle und Beobachtung vom Roten Kreuz ins Krankenhaus nach Hainburg gebracht.

Der Unfall ereignete sich im Rahmen des sogenannten Girls' Camp, einem Bundesheer-Schnupperwochenende für junge Frauen. Laut Verteidigungsministerium war das Boot in eine Welle gefahren. Insgesamt waren 26 Frauen in drei Booten unterwegs.

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Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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