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Bei Dunkelheit: Rettung vom Hochschwab

Zwei ÖAMTC-Notarzthubschrauber und ein Hubschrauber des Innenministeriums im Einsatz.

Die beiden ÖAMTC-Notarzthubschrauber C12 aus Graz und C14 aus Niederöblarn, eine Maschine des Innenministeriums aus Wien mit einer Wärmebildkamera und Männer der Bergrettung und Alpinpolizei waren Samstag (11.01.2020) am Abend bzw. in der Nacht auf dem Hochschwab bei der Rettung von drei Menschen im Einsatz.

Gegen 17.30 Uhr kam der Alarm, dass im Bereich des Hochschwabs jemand abgestürzt sein. Eine Suchaktion wurde eingeleitet. Die Crew von C12 konnte bald zwei Männer mit Schneeschuhen im steilen und vereisten Gelände entdecken. Nach einer Erstversorgung wurden die beiden unverletzt aber unterkühlt von der Bergrettung zu einem Landeplatz gebracht und vom C12 zum Krankenhaus nach Bruck an der Mur geflogen.

Die Männer hatten bei ihrer Rettung berichtet, dass ihre Begleiterin über steiles Gelände abgestürzt war. Die Frau wurde nach 20 Uhr etwa 300 Meter unter dem Ort, wo die beiden Männer gestanden waren, entdeckt. Sie hatte schwere Verletzungen erlitten und wurde vom Notarzt vom C14 erstversorgt, von der Bergrettung zum Landeplatz gebracht und mit C14 schließlich ins Krankenhaus nach Graz geflogen.

Abschließend wurden noch die Bergretter vom Berg ins Tal geflogen. Erst gegen 23 Uhr war der Einsatz abgeschlossen. 

"Die Zusammenarbeit der Rettungskräfte hat  perfekt funktioniert, die Verwendung der Nachtsichtbrillen machte den Einsatz der Hubschrauber möglich", sagte einer der Retter.