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Alpin 2: Nicht alltägliche Rettung

Flugretter grub zwei Meter langen Tunnel zu Verletztem

Alpin2 © ÖAMTC

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Zu einem nicht ganz alltäglicher Einsatz wurde Alpin 2 am Dienstag, den 13. März 2019 von der Leitstelle alarmiert. In Serfaus gerieten drei Variantenfahrer in unwegsames Gelände.

An einer Geländekante – die sich als zugefrorener Wasserfall herausstellte – brach die Schneedecke plötzlich ein. Als der Notarzthubschrauber aus Sölden die Einsatzstelle überflog, konnte eine Person oberhalb und eine am Fuße des Wasserfalls ausgemacht werden. Der dritte Variantenfahrer war allerdings unterhalb einer steilen Felswand im Bereich des Wasserfalls in ein Loch gestürzt.

Da eine Landung unmittelbar an der Unfallstelle unmöglich war, wurde der Flugretter mittels 40 Meter Tau dorthin geflogen. Es gelang ihm, die vermisste Person in einem Tümpel unterhalb des Wasserfalls zu lokalisieren. Da eine direkte Bergung unmöglich war, entschied sich der Flugretter einen ca. zwei Meter langen Tunnel für eine rasche und sichere Rettung zu graben. Durch diesen gelang es dann den verletzten Skifahrer mit Hilfe eines Flaschenzuges zu bergen. Nach medizinischer Erstversorgung wurde er ins Krankenhaus nach Zams geflogen.

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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