Das Wichtigste im Überblick

Drohnen sind in Österreich so beliebt wie nie zuvor. Ganz gleich ob Spielzeug, Flugmodell, Multicopter oder gewerblich genutzte Drohne – die Einhaltung einiger grundlegenden Voraussetzungen helfen die Sicherheit aller zu gewährleisten.

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Drohne © ÖAMTC

Sicherer Betrieb:

  • Kein Überfliegen von dicht besiedeltem Gebiet
  • Kein Betrieb bei Dunkelheit
  • Kein Überfliegen von Menschenansammlungen, außer es liegt eine behördliche Genehmigung vor
  • Kein Überfliegen von feuer- oder explosionsgefährdetem Industriegelände
  • Kein Betrieb, wenn dadurch Zugtiere, Wild oder Weidevieh beunruhigt oder gefährdet werden könnte
  • Kein Betrieb innerhalb von Kontroll- und Sicherheitszonen – damit wird der bis zum Erdboden reichende Luftraum in unmittelbaren Umgebung eines Flughafens, dessen Flugverkehr von einem Fluglotsen kontrolliert wird, bezeichnet
  • Kein Betrieb im Nahbereich von sonstigen Flugplätzen – auch Notarzhubschrauberstützpunkte sind Flugplätze
  • Bei Annäherung anderer Luftfahrzeuge auf gleicher Höhe (Helikopter) umgehend landen
  • Betrieb  lediglich in Sichtweite – daher mit direktem Sichtkontakt und nicht allein unter Verwendung technischer Hilfsmittel wie FPV-Brille oder FPV-Monitor (FPV steht für „First Person View“ und bedeutet eine Übertragung der Aufnahmen einer Drohne auf einen Bildschirm)

Keine Bewilligung notwendig:

  • Bei Geräten der Spielzeugkategorie (das entspricht ca. einem Gewicht von 250 Gramm, bei einer Betriebshöhe von unter 30 m) 
  • Bei Flugmodellen unter 25 kg

Voraussetzung für eine Bewilligung (nicht kommerzielle Nutzung):

  • Für alle Kategorien (A – D) ist eine Bewilligung notwendig
  • Bewilligung auch bei „Spielzeug“ ab einer Flughöhe über 30 Meter notwendig, wenn der Zweck nicht ausschließlich der Flug selbst ist (z.B.: beim Mitführen einer Kamera)
  • Mindestalter : 16 Jahre
  • Gewicht: ab 250 Gramm wobei das max. Gesamtgewicht 5 kg nicht überschreiten darf
  • Max. Flughöhe: 150 m
  • Haftpflichtversicherung laut Luftfahrtgesetz

Gültigkeit und Kosten der Bewilligung:

Die Bewilligung ist 1 Jahr gültig und kostet ca. EUR 300,-

Derzeit nimmt das Verfahren bei Neuanträgen rund 4-6 Monate in Anspruch. Verlängerungen solcher Betriebsbewilligungen werden jedoch in der Regel innerhalb von 2-4 Wochen bearbeitet.

Drohnenbewilligung - So geht's:

Nach der Bewilligung durch die Luftfahrtbehörde:

  • Bewilligungen werden im Regelfall für die Dauer eines Jahres ausgestellt
  • Eine generellen Betriebsbewilligung umfasst folgende Betriebszeiten: Montag bis Freitag 8:00-18:00, Samstag 8:00-14:00 Bei Kategorie A kann um ausgedehnte Betriebszeiten angesucht werden: Montag-Sonntag 8:00-18:00 Uhr
  • Generell gilt ein allgemeines Flugverbot während der Dunkelheit
  • Der Betreiber hat Betriebsaufzeichnungen zu führen, welche zumindest Datum, Uhrzeit und Dauer des Einsatzes, den Namen des Piloten, den Ort des Fluges, die Anzahl der Starts und Landungen sowie ggf. Besonderheiten, Vorkommnisse und Betriebsstörungen enthalten
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