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Die wichtigsten E-Autos der nächsten Jahre

Neue Stromer, auf die Sie jetzt schon sparen könnten

Vor kurzem haben wir Ihnen an dieser Stelle eine Übersicht aller aktuell in Österreich erhältlichen Elektroautos zusammengestellt >

Nachlese: Alle Elektroautos in Österreich

Aber was kommt in den nächsten Jahren diesbezüglich auf uns zu? Immerhin werden die Stromer auch mittelfristig noch eine recht teure Anschaffung bleiben – da könnte es durchaus eine kluge Überlegung sein, sich vielleicht schon jetzt einen Überblick zu verschaffen, um bereits den einen oder anderen Euro zur Seite zu legen. Denn eines ist sicher: Die Elektromobilität wird früher oder später alle fossilen Verbrenner-Antriebe verdrängen.

Info: Im folgenden Überblick haben wir nur die interessantesten jener künftigen E-Autos herausgepickt, von denen auch halbwegs realistisch ist, dass sie sich im alltäglichen Straßenbild niederschlagen werden. Unleistbare Supersportler oder Kleinserien engagierter Tüftlerbuden haben wir bewusst weggelassen. Und: Alle Angaben zu technischen Daten, Reichweiten oder Preisen sind aufgrund des mitunter sehr weiten Vorausblicks als grobe Schätzungen ohne Gewähr zu betrachten. 

Audi e-tron quattro © Werk

Audi e-tron quattro

Das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug von Audi (hier als Studie zu sehen) soll noch 2018 auf den Markt kommen und kann um 1.000 Euro bereits auf der heimischen Hersteller-Website vorreserviert werden. Es handelt sich um ein rund 500 PS starkes Sport-SUV, dessen Akkuladung laut Audi für ebenso viele Kilometer reicht. 2019 soll eine Sportback-Variante folgen, im Jahr darauf dann endlich auch ein Kompaktmodell.

BMW iX3 © Werk

BMW iX3

Ab 2020 soll es im iX3 erstmals rein elektrisch durch den Gatsch (oder ins Halteverbot vor dem Kindergarten) gehen. Dass es BMW in Sachen E-Mobilität nun wirklich Ernst meint und hier noch Einiges folgen wird, zeigt allein die Tatsache, dass sich die Marke kürzlich die Rechte für sämtliche Bezeichnungen zwischen iX1 und iX9 gesichert hat. Ganz abgesehen vom Versprechen, bis 2025 gleich 25 Modelle der Palette zu elektrifizieren.

BMW i5 © Werk

BMW i5

Bis 2021 dürfte Tesla-CEO Elon Musk noch halbwegs ruhig schlafen können, dann erst soll nämlich der BMW i5 seinen ersten Auftritt feiern. Der Hersteller spricht heute von 700 Kilometern Reichweite (die in dieser Klasse bis dahin hoffentlich schon Standard sind) und vier Akkugrößen (60, 80, 100 und 120 kWh), womit auch Tesla-ähnliche Fahrleistungen (und Preise) zu erwarten sind.

Ford Model E © Werk

Ford Model E

Bleiben wir kurz bei Elon Musk: Der dürfte ziemlich angefressen gewesen sein, als ihm Ford die Namensrechte am „Model E“ weggeschnappt hat – die künftige Tesla-Modellpalette hätte sich dann nämlich „S, E, X, Y“ gelesen (also mit „E“ statt „3“). Von der Fordschen Elektro-Mittelklasse gibt es zwar noch keine brauchbaren Bilder, sie soll aber mit Teslas Model 3 konkurrieren, also im Größenbereich eines aktuellen Mondeo liegen. Geschätzter Marktstart: 2020.

Honda Urban EV © Werk

Honda Urban EV

Unser ungeschlagener Messe-Liebling der letzten Jahrzehnte darf aufgrund des unglaublichen Feedbacks auf die IAA-Studie von 2017 tatsächlich auf die Straße – und zwar schon 2019, hört man. Noch nie hat ein Hersteller altes Design (erster Civic!) so genial in die Moderne gebeamt, und wir wünschen uns so sehr, dass am Messe-Konzept nur mehr die allernotwendigsten Retuschen für den Serieneinsatz vorgenommen werden.

Hyundai Kona EV © Werk

Hyundai Kona EV

Noch heuer soll – nach dem aktuellen (und sehr tollen) Ioniq – der zweite vollelektrische Hyundai bei den Händlern stehen. Laut Gerüchten wird es zwei Akku-Optionen geben (40 und 65 kWh), wobei Letztere für in dieser Klasse imposante 500 Kilometer Reichweite gut sein soll. Wir finden: kluge Entscheidung, so etwas gleich einmal im boomenden Kompakt-SUV-Segment zu realisieren. Auch die Preise dürften interessant sein: Wir gehen von einem Einstieg bei knapp über 40.000 Euro aus.

Jaguar i-Pace © Werk

Jaguar i-Pace

Quasi ein Heimspiel am E-Auto-Markt wird bei uns noch heuer der erste elektrifizierte Jaguar hinlegen: Das Sport-SUV mit Teslas Model X im Visier rollt nämlich bei Magna in Graz vom Band. Eckdaten: 400 PS, 500 Kilometer Reichweite, vermutlich rund 80.000 Euro Basispreis. Interessant: Im Rahmenprogramm der Formel-E-Rennen wird es mit dem Auto einen eigenen Markenpokal namens Jaguar I-Pace eTrophy geben.

Kia Niro EV © Werk

Kia Niro EV

Analog zum vorhin erwähnten Hyundai Kona wird demnächst auch die Tochtermarke Kia auf den elektrischen Kompakt-SUV-Zug aufspringen: Der frisch vorgestellte Niro darf (neben den Hybrid-Varianten) schon heuer ausschließlich an der Steckdose getankt werden, die technischen Daten und Preise werden wohl denen des Hyundai ähneln, also: bis zu 500 Kilometer Reichweite, knapp über 40.000 Euro.

Mercedes EQA © Werk

Mercedes EQA

Für die kommende Elektrifizierung der Modellpalette hat sich Mercedes vor einiger Zeit eine eigene Submarke einfallen lassen: EQ. Das heißt: Allen bisherigen Fahrzeugen wird im Namen wohl sukzessive dieses Kürzel vorangestellt. Den Beginn macht 2019 das SUV-Coupé EQC, für den Massenmarkt spannender dürfte aber die ein Jahr später folgende Elektro-A-Klasse sein (oben noch als Studie zu sehen). Man munkelt von 400 Kilometern Reichweite.

Mini E © Werk

Mini E

2019 dürfen Fans endlich mit dem zweiten elektrischen Mini rechnen. Die ersten Erlkönige wurden bereits gesichtet, gerüchtehalber ist aber nur wenig technischer Fortschritt zu erwarten: Unter dem Blech steckt nämlich aller Voraussicht nach der E-Antrieb des aktuellen BMW i3. Das bedeutet: tolle Fahrleistungen, aber zum Zeitpunkt der Markteinführung dürften 200 Kilometer Alltagsreichweite nicht mehr wirklich zeitgemäß sein. Wir lassen uns aber gerne überraschen.

Mitsubishi e-Evolution © Werk

Mitsubishi e-Evolution

Nach der mittlerweile schon seeeehr betagten Elektro-Pionierleistung i-MiEV, die Mitsubishi 2009 gemeinsam mit den baugleichen Modellen von Citroen (C-Zero) und Peugeot (Ion) realisiert hat, war diesbezüglich schon länger nix von den Japanern zu hören. 2020 soll nun ein kompakter up-to-date-Nachfolger des i-MiEV kommen, im gleichen Jahr aber auch das wichtige SUV-Segment bedient werden. Dass dieses neue Topmodell der Marke nicht so aussehen wird wie die Studie oben, ist klar, aber wenn der Designabteilung auch nur ein bisschen Mitspracherecht in Sachen Serienfertigung eingeräumt wird, lassen wir uns sowas gerne einreden.

Nissan Terra EV © Werk

Nissan Terra EV

Eine Gleichung, die aufgehen könnte: Die technische Plattform des zu Recht erfolgreichen Kompakt-Stromers Leaf, dazu außen das Blechkleid der langen Offroad-Markenhistorie – ergibt zusammen ein Elektro-SUV, das gut in eine Nische passt, in die auch Teslas künftiger kleiner Kraxler namens „Y“ möchte. 2019 soll es so weit sein, rund 400 Kilometer Reichweite inklusive. 

Opel Ampera-e © Werk

Opel Ampera-e

Kommt er zu uns oder kommt er nicht? Unsere Anfrage bejaht Opel offiziell und spricht von einem Österreich-Marktstart im Oktober. Bleibt natürlich die Frage offen, wieviele Stück für unseren kleinen Markt vorgesehen sind. Fakt ist: Einen Konfigurator für das Produkt aus der unglücklich geschiedenen GM-Ehe gibt es auf der Opel-Österreich-Website zwar noch nicht, aber die Kollegen vom auto touring haben den Ampera-e zumindest schon getestet und selbst er“fahren“, dass damit 400 Kilometer Alltagsreichweite möglich sind.

Opel Corsa EV © Werk

Opel Corsa EV

Jedes Ende ist ein Neuanfang: Nach der gerade erwähnten Scheidung von GM und dem folgenden Verkauf an den französischen PSA-Konzern kann Opel auf das dort vorhandene Elektro-Know-How zurück greifen. Die ersten Resultate wird man vermutlich etwa Ende 2019, Anfang 2020 sehen: Dann nämlich werden die für die Firmenbilanz wichtigsten Opel-Modelle – der Corsa und…

Opel Mokka EV © Werk

Opel Mokka EV

… der Mokka erstmals als vollelektrische Fahrzeuge im Schauraum stehen. Die technische Basis wird naturgemäß zwar nicht mehr vom Ampera-e stammen (siehe nächstes Foto), mit 400 Kilometern Reichweite rechnen wir angesichts der beschleunigten Entwicklung im Konkurrenzumfeld dennoch.

Peugeot 208 EV © Werk

Peugeot 208 EV

Dies wird also der neue Technikbruder der E-Opels: ein elektrifizierter Peugeot 208. Auch er soll spätestens Ende 2019 marktreif sein, analog zum deutschen Mokka wird außerdem auch das französische Kompakt-SUV-Pendant namens 2008 auf Wunsch nur mehr mit Strom versorgt.

Porsche Mission E © Werk

Porsche Mission E

Schon 2019 will Porsche das erste vollelektrische Fahrzeug auf die Straße bringen. Der einstweilen noch Mission E benamste Sportler soll dann in drei Leistungsstufen (410, 540 und 680 PS) erhältlich sein, wobei das Topmodell den Sprint auf Tempo 100 in in 3,5 Sekunden schafft. Reichweite: mindestens 400 Kilometer, die in nur 15 Minuten nachgeladen sind, heißt es. Schätzpreis: mindestens 120.000 Euro. Getarnte Prototypen wurden übrigens schon auf der Nürburgring-Nordschleife gesichtet.

Skoda Vision E © Werk

Skoda Vision E

Gänzlich untypisch für die Marke wird der erste Strom-Skoda ab 2020 wohl kein für jedermann leistbares No-nonsense-Fahrzeug sein, sondern ein großes SUV-Coupé mit rund 300 PS und geschätzten 55.000 Euro Basispreis. Mindestens 500 Kilometer Reichweite werden erwartet, außerdem alle Voraussetzungen für teilautonomes Fahren.

Smart electric drive © Werk

Smart electric drive

Im Moment ist der rein elektrische Smart bei uns zwar noch nicht erhältlich, aber das soll sich noch heuer ändern. Wir rechnen zum Marktstart mit einem Basispreis von etwa 24.000 Euro, rund 160 Kilometer Reichweite sollen möglich sein. Interessant: Spätestens ab 2021 soll es laut Mercedes keinen Smart mit Verbrennungsmotor mehr geben.

Tesla Model 3 © Werk

Tesla Model 3

In den USA ist das weltweit heiß erwartete Model 3 schon unterwegs, wann es hingegen bei uns so weit sein wird, steht wegen Teslas anhaltender Lieferschwierigkeiten aber in den Sternen. Wir rechnen mit Mitte 2019. Fakt ist aber: Das Auto wird mit vorsichtig geschätzten 45.000 Euro Basispreis das erste halbwegs erschwingliche Fahrzeug der Marke sein. Außerdem im Talon: das Kompakt-SUV Model Y (eine Art verkleinertes Model X), mit dessen Produktionsstart 2020 gerechnet wird.

Volkswagen I.D. © Werk

Volkswagen I.D.

Bis 2020 wird es noch dauern, dass VW seine Modellpalette adäquat elektrifizieren kann. Dann nämlich soll der kompakte I.D. den bisherigen e-Golf ablösen, kurz danach werden ein Crossover-SUV namens I.D. Crozz und der Elektro-„Bulli“ I.D. Buzz folgen. Der Hersteller spricht bereits selbstbewusst von 600 Kilometern, die mit einer Akkuladung möglich sein werden – ein Wert, den wir uns aus heutiger Sicht in einem vertretbar bepreisten Kompaktmodell nicht ganz vorstellen können.

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