Quedlinburg

Bauwerk in Quedlinburg
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Beschreibung

Mehr als 1300 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten säumen die verwinkelten Gassen und weiträumigen Plätze der Stadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Der Aufstieg Quedlinburgs begann im Jahr 919, als der Sachsenherzog Heinrich zum König des ostfränkischen Reiches, der Keimzelle des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, gekrönt wurde. Seine Pfalz ließ der Ahnherr der Ottonen auf dem heutigen Schlossberg von »Quitlingaburg« errichten. Nach dem Tod des Königs 936 gründete seine Gemahlin Mathilde dort ein Äbtissinnenstift. Am Fuß des Schlossberges entstand ein Markt, aus dem die Stadt Quedlinburg hervorging. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie zu einer bedeutenden Handelsmetropole und gehörte ab 1426 der Hanse an. Der Wohlstand Quedlinburgs basierte stets auf der Landwirtschaft, doch mit dem Bahnanschluss 1862 siedelte sich die Glaskunstindustrie an, deren Produkte sich bis nach England und Frankreich verkauften. Für die Fachwerkhäuser Quedlinburgs kam die Wiedervereinigung 1990 gerade rechtzeitig, da viele vom Einsturz bedroht waren. Heute sind die meisten Bauten res­tauriert und neu genutzt. Die Stadt gehört zum UNESCOWeltkulturerbe, mehr als 1300 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten säumen ihre verwinkelten Gassen und weiträumigen Plätze. Der Aufstieg Quedlinburgs begann im Jahr 919, als der Sachsenherzog Heinrich zum König des ostfränkischen Reiches, der Keimzelle des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, gekrönt wurde. Seine Pfalz ließ der Ahnherr der Ottonen auf dem heutigen Schlossberg von ›Quitlingaburg‹ errichten. Nach dem Tod des Königs 936 gründete seine Gemahlin Mathilde dort ein Äbtissinnenstift. Am Fuß des Schlossberges entstand ein Markt, aus dem die Stadt Quedlinburg hervorging. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie zu einer bedeutenden Handelsmetropole und gehörte ab 1426 der Hanse an. Der Wohlstand Quedlinburgs basierte stets auf der Landwirtschaft, doch mit dem Bahnanschluss 1862 siedelte sich die Glaskunstindustrie an, deren Produkte sich bis nach England und Frankreich verkauften. Für die Fachwerkhäuser Quedlinburgs kam die Wiedervereinigung 1990 gerade rechtzeitig, da viele vom Einsturz bedroht waren. Heute sind die meisten Bauten restauriert und neu genutzt.

Markt 4 06484 Quedlinburg, Deutschland

Öffnungszeiten

Touristinformation: Mai bis Oktober: Mo, Di 9.30-18 Uhr. Mi-Sa 9.30-20 Uhr. So 9.30-15 Uhr. November bis April: Mo-Fr 9.30-17 Uhr. Sa 9.30-14 Uhr. Sonderöffnungszeiten im Advent sowie an verschiedenen Sonn- und Feiertagen.

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