Rammelsberg

Museen in Goslar
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Beschreibung

Wer den Ruhrpott für die deutsche Bergbauregion schlechthin hält, wird im Harz eines Besseren belehrt. Bereits im Jahr 968 begann der Bergbau am Rammelsberg, und Ausgrabungen belegen, dass schon in der Bronzezeit das Harzer Erz Verwendung fand. Im Laufe der Zeit wurden hier Kupfer, Silber, Blei, Zink und Schwerspat gewonnen. Bis zu 500 m tief drangen die Bergleute in den Berg vor, um metallhaltiges Gestein aus dem Boden zu holen. 1988 schließlich war der Berg erschöpft, und die zweite Karriere des Rammelsberges als Museumsbergwerk begann, das 1992 UNESCO-Welterbe wurde. Auf insgesamt 22 000 qm Fläche und in vier Ausstellungshäusern wird seitdem die Entwicklung des Bergbaus dokumentiert und über Arbeitsund Lebensbedingungen der Bergleute informiert. Spannend sind die vier thematischen Führungen unter Tage. Besucher können bei der Erzaufbereitung zusehen, mit einer alten Grubenbahn in den Berg einfahren oder sich im RoederStollen aus dem 19. Jh. erklären lassen, wie der Rammelsberg einst entwässert wurde. Abenteuerlich ist der Abstieg in den 1000 m langen Raths tiefsten Stollen, in dem es bis heute kein elektrisches Licht gibt.

Bergtal 19 38640 Goslar, Deutschland

Öffnungszeiten

Museum und Besucherbergwerk: Tgl. 9-18 Uhr. Geschlossen: 24.12. und 31.12. Die letzte Führung beginnt um 16.30 Uhr.

Preise

Erwachsene 7.0 € Kind 4.0 €

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