Goslar

Bauwerk in Goslar
Bewertung
0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

Beschreibung

Goslar wirkt wie die Bühne für ein mittelalterliches Historienspiel. Der Rammelsberg lässt Bergbaugeschichte erleben. Bereits im 10. Jh. begann in Goslar der Erzabbau im Rammelsberg. Im 11. Jh. verlegte Kaiser Heinrich II. seine Pfalz von Werla nach Goslar, um den enormen Reichtümern aus dem Bergwerk näher zu sein. Für viele Jahre hatten Kaisertum und Kirche das Zepter fest in der Hand, erst im 13. Jh. begann der Aufstieg des städtischen Bürgertums. 1290 wurde Goslar zur Freien Reichsstadt, einige Jahre später übernahm der städtische Rat die Kontrolle über das Bergwerk am Rammelsberg. 1552 verlor Goslar seine Bergwerke an das Herzogtum Braunschweig - der wirtschaftliche Abstieg begann. Politisch bedeutungslos geworden, hatte die Stadt wechselnde Herrscher. Im 19. Jh. entdeckte man im Rammelsberg das Neue Lager mit reichen Erzvorkommen und der Bergbau erlebte eine zweite Blüte. Erst 1988 wurde er endgültig eingestellt. Da Goslar den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstand, reihen sich Gebäude aus dem 15. bis 18. Jh. dicht an dicht: einfache Fachwerkhäuser und reich mit Rosetten und Fabelwesen verzierte Patrizierhäuser. So einzigartig ist dieses Ensemble, dass es seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Markt 7 38640 Goslar, Deutschland

Öffnungszeiten

Touristinformation: April bis Oktober: Mo-Fr 9.15-18 Uhr. Sa 9.30-16 Uhr. So 9.30-14 Uhr. November bis März: Mo-Fr 9.15-17 Uhr. Sa 9.30-14 Uhr. Christi Himmelfahrt, Pfingsmontag, 24.12.-26.12. und 31.12. 9.30-13 Uhr.

Bewerten Sie diese Sehenswürdigkeit

Ihre Bewertung wurde eingetragen. Sie haben bereits eine Bewertung abgegeben!