Baden-Baden

Bauwerk in Baden-Baden
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Beschreibung

Thermen, Spielbank und Pferderennen prägen die Stadt an den Ausläufern des Schwarzwalds. Baden-Baden (55.000 Einw.) hat viel von der Grandezza seiner Glanzzeit bewahren können. Die Römer hatten an den bis zu 68° C heißen Quellen, von denen 800 000 l täglich aus der Erde sprudeln, um 80 n. Chr. das Militärlager und Bad Aquae Aureliae eingerichtet. Reste der Thermen sind unter dem Friedrichsbad und dem Pflaster des benachbarten Römerplatzes erhalten. Die große Zeit der Stadt kam im 19. Jh.: Prachtbauten wie das 1877 eröffnete Friedrichsbad mit seinen Kuppelsälen, das klassizistische Kurhaus, die Trinkhalle (1839-42) mit ihrem 90 m langen Säulengang und prächtige Villen in mediterran anmutenden Gärten zeugen davon. Auch das Kasino zählt zu den großen Attraktionen. Und als 1858 die Galopprennbahn im nahen Iffezheim eröffnet wurde, war Baden - das erst seit 1931 offiziell Baden-Baden heißt - endgültig zur ›Sommerhauptstadt Europas‹ aufgestiegen. Auch im verschwenderisch blühenden Kurgarten beiderseits der Oos wird das deutlich. Zu den liebsten Flaniermeilen gehören Sophienstraße, Lichtentaler Straße, Kurhaus-Kolonnaden, das Bäderviertel und die Altstadt.

Trinkhalle/Kaiserallee 3 76530 Baden-Baden, Deutschland

Öffnungszeiten

Touristeninformation: Mo-Sa 9-18 Uhr, So, Fei 9-13.

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