Dom

Bauwerk in Salzburg
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Beschreibung

1598 wurde der romanische Dom nach einem Brand abgerissen. Ab 1604 ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau am heutigen Dom- bzw. Residenzplatz einen Neubau errichten. Die Pläne lieferte der italienische Architekt Vincenzo Scamozzi, Santino Solari setzte sie um. Der Dom ist der erste barocke Kirchenbau nördlich der Alpen und wurde unter Fürsterzbischof Markus Sitticus Graf von Hohenems vollendet. Die große Vierungskuppel mit 71 m Höhe setzt den markantesten Akzent im Stadtbild Salzburgs. Das Innere des Doms ist reich mit Stuck und Fresken verziert, besonders beeindruckend ist die in leuchtenden Farben ausgemalte Kuppel über einem achteckigen durchfensterten Zylinder. An dem romanischen, von vier Löwen getragenen Taufbecken in der ersten Seitenkapelle links wurde Mozart getauft. Ein echter Blickfang ist die dreigeschossige Fassade, die durch eine Vielzahl an Pilastern, ausladende Gesimse und zwei Türme gegliedert wird. Sie bildet die Kulisse für eines der berühmtesten Theaterstücke der Welt: ›Jedermann‹ von Hugo von Hofmannsthal. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes ist als Freilichtaufführung auf den Stufen des Doms seit 1920 das Herzstück der Salzburger Festspiele. In der Domvorhalle ist der Eingang zum Dommuseum, in deren barocken Räumen wertvolle Kirchenschätze und eine fürstbischöfliche Kunst- und Wunderkammer aus dem 17. Jh. locken. Unter dem Namen DomQuartier bieten Dom, St. Peter, Residenz und Franziskanerkirche einen Museumsrundgang durch das Barockensemble an.

Domplatz 5020 Salzburg, Österreich

Öffnungszeiten

Januar, Februar und November: Mo-Sa 8-17 Uhr, So, Fei 13-17 Uhr März, April, Oktober und Dezember: Mo-Sa 8-18 Uhr, So, Fei 13-18 Uhr Mai bis September: Mo-Sa 8-19 Uhr, So, Fei 13-19 Uhr Während des Gottesdienstes keine Besichtigungen!

Preise

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