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Zwei Rückrufe bei Peugeot

peugeot_308_stat_seite © ÖAMTC
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Der franzöische Fahrzeughersteller Peugeot holt in Österreich insgesamt 607 Fahrzeuge der Modellreihen 308 und Partner wegen mehreren Problemen in die Vertragswerkstätten zurück. Laut österreichischem Importeur liegen keine genauen Angaben zum betroffenen Bauzeitraum bzw. Fahrgestellnummernbereich vor.


Bremswegverlängerung möglich

Aufgrund eines nicht konformen Bauteils im Bereich des Hauptbremszylinders müssen insgesamt 130 Peugeot 308 seit Oktober 2009 zum Austausch in die Werkstätten, teile ein Sprecher von Peugeot Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mit. Im Extremfall könne der Mangel die ordnungsgemäße Funktion des Bremssystems beeinflussen und in weiterer Folge zu einer Verlängerung des Bremsweges führen. Während eines zweistündigen Werkstattaufenthalts wird an den betroffenen Fahrzeugen präventiv der Hauptbremszylinder erneuert.


Loses Hitzschutzblech

Seit Ende Juni 2009 wird bei 477 Peugeot Partner das Hitzeschutzblech beim Reserverrad kontrolliert. Es besteht die Gefahr, dass die Halterung des Hitzeschutzbleches durch Vibrationen beschädigt werden kann. Im ungünstigsten Fall kann ein Lösen des Schutzblechs während der Fahrt nicht ausgeschlossen werden. Der österreichische Importeur gibt für die Instandstandsetzungsmaßnahme maximal 1,5 Stunden an.


Keine Unfälle

Beide Aktionen sind bereits seit einiger Zeit in Österreich angelaufen. Alle Fahrzeughalter wurden rechtzeitig von Peugeot Austria angeschrieben und in die Vertragswerkstätten gebeten. Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind laut Importeur bisher keine bekannt geworden.

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