Artikel drucken
Drucken

Zwei Rückrufaktionen bei Volvo

volvo s80 front dyn
volvo s80 front dyn
Aufgrund unterschiedlicher Mängel werden derzeit im schwedischen Hause Volvo zwei Rückrufaktionen durchgeführt. Konkret betreffen diese in Österreich mehr als 1280 Fahrzeuge quer über die gesamte Modellpalette – von C30 und S40 über XC60 bis hin zum S80.

Kurzschluss im Kühlerlüftermodul

Ein herstellerseitig bekannter Diesel-Mangel führt nun auch bei Benzin-Modellen zu Problemen: Insgesamt 132 Volvo C30, S40 und V50 mit Vierzylinder-Benzinmotor aus dem Modelljahr 2007 müssen zur Kontrolle des Kühlerlüftermoduls zurück in die Vertragswerkstätten, bestätigt der Sprecher von Volvo Car Austria auf Anfrage vom ÖAMTC. Unter bestimmten Bedingungen könne Feuchtigkeit in das besagte Modul eindringen und folglich einen Kurzschluss auslösen. In diesem Fall bestehe erhöhte Brandgefahr. Als Abhilfemaßnahmen sind der Einbau einer Kunststoffabdeckung und eines Relais vorgesehen, ergänzt der Importeur. Die gesamte Instandsetzung eines Fahrzeugs sollte nach maximal einer Stunde abgeschlossen sein.

Softwareupdate gegen hohen Ölverbrauch

Die zweite Rückrufaktion fällt um einiges größer aus und betrifft lediglich jüngere Fahrzeuge aus den Modelljahren 2009 und 2010. 1150 Fahrzeuge der Baureihen XC60, V70, XC70 und S80 mit Fünfzylinder-Dieselmotor weisen aufgrund einer fehlerhaften Motorsteuerungs-Software einen erhöhten Ölverbrauch auf. Mittels eines entsprechenden Steuergerät-Updates solle der Mangel behoben werden. Zusätzlich wird an den Fahrzeugen vorsorglich der Ölstand kontrolliert und bei Bedarf korrigiert. Für die veranschlagten Maßnahmen fallen nicht mehr als eine Stunde an Arbeitszeit an, fügt Volvo Car Austria abschließend hinzu.

Keine Unfälle, Kunden sind informiert

Beide Aktionen sind bereits vor geraumer Zeit in Österreich angelaufen und jeweils zu 70 Prozent (Kühlerlüfter) bzw. 90 Prozent (Ölverbrauch) abgeschlossen. Die betroffenen Kunden wurden in einem entsprechenden Zeitrahmen vom Versicherungsverband verständigt. Nach Angaben des Importeurs sind in beiden Fällen bisher keine Unfälle bekannt geworden.

Das könnte Sie auch interessieren

In dieser Fenstergröße bietet die mobile Ansicht besseren Überblick! Wenn Sie die Ansicht wechseln möchten, klicken Sie den Button jetzt wechseln