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USA: GM ruft 720.000 Autos zurück

General Motors (GM) ruft in den USA im Rahmen von zwei Rückrufaktionen insgesamt rund 720.000 Fahrzeuge wegen Airbag-Problemen in die Werkstätten zurück.

Bei der ersten Rückrufaktion mit insgesamt 570.000 betroffen Fahrzeugen handelt es sich im

Detail um Chevrolet-Silverado-Pickups, Tahoe- und Suburban-Geländewagen, GMC-Sierra-Pickups sowie Yukon- und Yukon XL-Geländewagen.

Der Grund: Mangelhafte Airbag-Sensoren- und Diagnose-Module können bei bestimmten Frontalunfällen dazu führen, dass die Airbags auf Fahrer- und Beifahrerseite nicht auslösen. Die Teile sollen bei den Chevrolet- und GMC-Autohändlern neu kalibriert werden. Die Airbags seien in mindestens neun Unfällen nicht aufgegangen, berichtete die amerikanische Wirtschaftsagentur "Bloomberg".

Von der zweiten Rückrufaktion sind rund 150.000 verschiedene Buick-, Cadillac-, Chevrolet-, GMC-, Oldmobile- und Pontiac-Modelle betroffen, die zwischen Mai und Juli 2002 gebaut wurden. Der Grund: Bei einem Airbag-Aufblas-Modul auf der Fahrerseite könnte während des Einsatzes eine Naht brechen und ein volles Aufblasen der Airbag-Einheit verhindern.

Nach Angaben des Herstellers hat es keine Unfälle, Verletzungen oder Todesfälle gegeben, die GM-Lieferanten hätten das Problem bei Routinetests festgestellt und eine Untersuchung durchgeführt.

Wie der Importeur GM Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt wird von den genannten Fahrzeugen nur der Tahoe offiziell importiert. "Der Tahoe ist voraussichtlich nicht betroffen", erklärt der Sprecher des Importeurs in einer ersten Stellungnahme. Detaillierte Informationen zu den in Österreich zugelassenen Fahrzeugen dürfen allerdings erst in der letzten August-Woche erwartet werden. Die VuK-News bleiben dran und werden gegebenenfalls darüber berichten.

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