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Toyota ruft 745 IQ zurück

toyota_iq_stat_italia © ÖAMTC
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Insgesamt 745 Besitzer eines Toyota IQ werden demnächst eine Vertragswerkstätte aufsuchen müssen. Laut österreichischem Importeur können bei diesem Modell Lenkprobleme auftreten. Die bevorstehende Rückrufaktion fokussiert sich auf Fahrzeuge, die zwischen September 2008 und Oktober 2010 die Werkshallen verlassen haben. Weltweit müssen knapp 136.000 Toyota IQ zur Kontrolle.


Fehlinterpretation des Sensors

Wie der Sprecher von Toyota Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, sei es möglich, dass bei den genannten Fahrzeugen die elektronische Lenkkraftunterstützung während der Fahrt ausfällt. Als Folgeerscheinung gibt der Importeur einen erhöhten Kraftaufwand beim Lenken an. Die Lenkfähigkeit bleibt jedoch weiterhin aufrecht. Ausschlag gebend für den Ausfall sei die fehlerhafte Signal-Interpretation des Servolenkungs-Sensors. Diese kommt zum Vorschein, wenn das Fahrzeug Vibrationen ausgesetzt ist - z.B. bei der Fahrt über Rüttelstreifen auf der Autobahn.

Als Abhilfe wird vorsorglich die Software des Servolenkungs-Steuergeräts aktualisiert. Bei Bedarf müsse zusätzlich die Lenksäule getauscht werden.


Keine Unfälle bisher

Die Rückrufaktion wird in den kommenden Tagen in Österreich anlaufen. Alle betroffenen Kunden werden im Auftrag von Toyota Frey über den Versicherungsverband verständigt. Dem Importeur zufolge sind bisher keine Unfälle in diesem Zusammenhang bekannt geworden.

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