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Suzuki: Rückruf hoch zwei

suzuki kizashi dyn
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Der japanische Fahrzeughersteller Suzuki holt in Österreich derzeit insgesamt 1.071 Fahrzeuge der Modellreihen Kizashi, Grand Vitara, Swift und SX4 wegen mehrerer Mängel in die Vertragswerkstätten zurück. Europaweit müssen knapp 84.000 Suzukis zur verpflichtenden Kontrolle.

Lockere Außenspiegel

Bei 490 Suzuki Swift und 364 Suzuki SX4 aus dem Produktionszeitraum 22. Juni 2009 bis 19. Jänner 2010 muss die Befestigung der Außenspiegel überprüft werden, erklärt ein Sprecher von Suzuki Austria gegenüber dem ÖAMTC. Durch sich lockernde Befestigungsschrauben können Vibrationen an den Außenspiegeln entstehen, die eine Sichtbehinderung nach hinten bewirken. Im ungünstigsten Fall sei es möglich, dass sich die Außenspiegel aus der Halterung lösen und dadurch den nachfolgenden Verkehr gefährden können. Als Abhilfe werden vorsorglich sämtliche Befestigungsschrauben ausgetauscht, wofür ungefähr 40 Minuten an Arbeitszeit anfällt.

Riemen-Spanner spannt nicht

Eine mangelhafte Spannvorrichtung des Flachriemens zwingt 61 Suzuki Kizashi und 156 Suzuki Grand Vitara, beide mit 2,4-Liter-Ottomotor, in die Werkstatt. Konkret handelt sich dabei um Fahrzeuge, die entweder zwischen Oktober 2009 und Oktober 2010 (Kizashi) oder zwischen Juni 2008 und Oktober 2010 (Grand Vitara) vom Band gelaufen sind. Laut Suzuki könne sich der Riemen lockern und von der Spannrolle abrutschen. Trifft dies zu, kommt es zum Ausfall von Lichtmaschine und Klimaanlage. Die betroffenen Fahrzeuge erhalten im Rahmen des Rückrufs einen überarbeiteten Nebenaggregats-Antriebsriemen. Alle anfallenden Arbeiten sollen innerhalb einer Stunde abgeschlossen sein, stellt Suzuki Austria klar.


Ab in die Werkstatt

Die einzelnen Aktionen sind vor Kurzem in Österreich angelaufen. In beiden Fällen wurden die jeweiligen Fahrzeugbesitzer über den Versicherungsverband angeschrieben und aufgefordert, so rasch wie möglich einen Termin in einer Vertragswerkstatt zu fixieren.

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