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Skoda ruft Octavia II zurück

skoda_octavia_2004 © ÖAMTC
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Skoda ruft weltweit 13.846 Skoda Octavia II Modelle mit 2.0 TDI Motor und 6-Gang Schaltgetriebe aus den Modelljahren 2004 bis 2006 zu einer Überprüfung des Zweimassenschwungrads (ZMS) in die Werkstätten zurück. In Österreich sind insgesamt 287 Fahrzeuge betroffen.


Grund für den Rückruf

Wie die Intercar Austria GmbH dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, kann es aufgrund einer nicht optimal ausgelegten Durchflussöffnung im Entlüftungsventil der Kupplungsdruckleitung bei extremen Einkupplungsvorgängen (zurückspringendes Kupplungspedal) zu einer Beschädigung des Zweimassenschwungrades eines bestimmten Lieferanten kommen. Der Mangel führt zum Ausfall des ZMS und zum Liegenbleiben des Fahrzeugs.


Keine Gefahr für den Fahrzeughalter

Nach Angaben des Importeurs sind bisher keine Unfälle mit Sach- oder Personenschäden bekannt geworden, jedoch sollte beim Auftreten von Geräuschen aus dem Motorraum (Bereich Kupplung/Getriebe) unverzüglich ein Skoda-Partner mit der Reparatur beauftragt werden.


Abhilfemaßnahme

Bei den betroffenen Fahrzeugen wird der Hersteller des Zweimassenschwungrads ermittelt und gegebenenfalls wird dieses, ebenso wie das Entlüftungsventil in der Kupplungsdruckleitung am Kupplungsnehmerzylinder, ersetzt.

Die Überprüfung, ob das Zweimassenschwungrad ersetzt werden muss und der Einbau des neuen Entlüftungsventils dauern etwa eine Stunde. Sollte ein Austausch des Zweimassenschwungrades notwendig sein, so wird dieser rund fünf Stunden in Anspruch nehmen.

Die betroffenen Kunden werden in den nächsten Tagen schriftlich über den Versicherungsverband verständigt und ersucht, einen Überprüfungstermin mit ihrem Servicebetrieb zu vereinbaren.

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