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Rückruf für Kawasaki Z1000

kawa_z1000_2010mj © ÖAMTC
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Wegen eines Beschädigungsrisikos der linken Bremsleitung holt der japanische Zweiradhersteller Kawasaki momentan österreichweit die Z1000-Baureihe in die Vertragswerkstätten zurück. Konkret handelt es sich hierbei um 210 Motorräder aus dem Modelljahr 2010, die sowohl mit als auch ohne ABS ausgestattet sind. Europaweit sind knapp 5.500 Kawasakis betroffen.


Motorrad sicherheitshalber nicht in Betrieb nehmen

Bei den genannten Zweirädern könne die linke Bremsleitung undicht werden und in weiterer Folge zum Ausfall der Bremsanlage führen, teilt die österreichische Kawasaki-Importorganisation Moto GmbH dem ÖAMTC in einem Schreiben mit. Im Falle von starken Bremsmanövern bestehe nämlich die Gefahr, dass Bremsleitung und Bremsscheibe in Kontakt kommen und somit die linke Leitung beschädigt wird. Aufgrund des erhöhten Unfallrisikos empfiehlt der Hersteller seinen Kunden das Motorrad so lange nicht in Betrieb zu nehmen, bis der Mangel behoben sei.


Abhilfe: Modifikation oder Austausch

Während des Werkstattaufenthalts wird zunächst die Bremsleitung kontrolliert und zusätzlich ein Dämpfergummi als Abstandshalter montiert. Hierfür werden seitens des Importeurs nicht mehr als 15 Minuten veranschlagt. Bei einem erforderlichen Austausch der vorderen Leitung verlängert sich allerdings die Reparaturdauer.


Importeur informiert direkt

Die Aktion ist vor Kurzem in Österreich angelaufen. Alle betroffenen Zweiradhalter wurden direkt von der MOTO Gmbh angeschrieben und über den Rückruf informiert. Außerdem wurden die jeweiligen Vertragshändler instruiert, noch nicht verkaufte Motorräder zu kontrollieren und modifizieren.

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