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Rost-Rückruf bei Subaru und Suzuki

subaru justy2001 stat
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Die japanischen Fahrzeughersteller Subaru und Suzuki haben in Österreich vor Kurzem eine Rückrufaktion für die baugleichen Modelle Justy und Swift gestartet. Bei insgesamt 8.651 Fahrzeugen der Modelljahre 1997 bis 2002 besteht Korrosionsgefahr an den vorderen Federbeinen. Beide Hersteller betonen, dass ein Teil der betroffenen Fahrzeuge nicht mehr zum Verkehr zugelassen ist, wodurch die effektive Gesamtanzahl der Rückrufaktion deutlich geringer ausfallen wird.

Haltelaschen der Federbeine können abreißen

Eine unzureichende Schutzbeschichtung führe zu verstärkter Korrosion an den vorderen Federbeinen dieser Fahrzeuge, erklärt ein Suzuki-Sprecher gegenüber dem ÖAMTC. Bei ausgeprägtem Rostbefall sei zudem ein Abreißen der Federbein-Haltelaschen möglich. In diesem Fall kommt es zu einer massiven Beeinträchtigung des Fahrverhaltens. Als Abhilfe werden zunächst die betroffenen Bauteile kontrolliert und bei Bedarf ausgetauscht. Je nach Hersteller fallen hierfür zwischen zwei (Suzuki) und drei Stunden (Subaru) an Arbeitszeit an. Die Instandsetzung der Fahrzeuge ist sowohl für Subaru- als auch Suzuki-Kunden kostenlos.

Besitzer sind informiert, keine Unfälle

Die Rückrufaktion ist bereits in Österreich angelaufen. Alle Fahrzeughalter wurden rechtzeitig über den Versicherungsverband angeschrieben und in die Werkstätten gebeten. Den beiden Importeuren zufolge sind bisher keine Unfälle bekannt geworden.

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