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Renault: Twingo II muss in die Werkstatt

renault_twingoII_dyn © ÖAMTC
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Aufgrund einer mangelhaften Sitzarretierung ordert der französische Fahrzeughersteller Renault weltweit knapp 64.000 Twingo II zur Kontrolle in die Vertragswerkstätten. Im Detail handelt es sich um Fahrzeuge, die zwischen September 2008 und Februar 2009 das Produktionsband verlassen haben. Renault Österreich zufolge sind hierzulande 588 Twingo betroffen.


Sitz kann ins Rutschen kommen

Wie die Importeurssprecherin, dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, sei es möglich, dass eine Ausgleichsfeder nach dem Lösen der Sitzverriegelung aus den Sitzschienen des Fahrersitzes herausrutscht. Die ordnungsgemäße Funktion der Sitzarretierung ist in dem Fall nicht mehr gegeben, sprich: Der Fahrersitz kann sich jederzeit während der Fahrt unkontrolliert verschieben.


Werkstattaufenthalt: 30 Minuten bis 2 Stunden

Im Rahmen der Aktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen eine zusätzliche Befestigung an der Verriegelungseinheit montiert, gegebenenfalls müssen sowohl der Seilzug der Sitzarretierung als auch die Sitzschienen getauscht werden. Für die Modifizierung der Fahrzeuge gibt der Importeur, abhängig vom Arbeitsaufwand, zwischen 30 Minuten und zwei Stunden an.


Verständigung direkt aus Frankreich

Die Rückrufaktion ist bereits Anfang Oktober 2009 in Österreich angelaufen. Die betroffenen Fahrzeughalter wurden direkt vom Herstellerwerk in Frankreich mittels eingeschriebenem Brief kontaktiert.

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