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Renault Scenic II muss in die Werkstatt

renault_scenicII07_stat © ÖAMTC
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Insgesamt mehr als 694.000 Renault Scenic II werden derzeit weltweit zur Kontrolle der elektrischen Parkbremse in die Vertragswerkstätten gerufen. Betroffen sind Fahrzeuge, die von Produktionsbeginn bis 20. Juni 2005 die Werkshallen verlassen haben. In Österreich werden 10.180 Scenic-Besitzer angeschrieben.


Steuerung der Parkbremse mangelhaft

Unter besonderen Umständen kann es bei den genannten Fahrzeugen während der Fahrt zum selbständigen Anziehen der automatischen Parkbremse kommen, teilte eine Sprecherin von Renault Österreich gegenüber dem ÖAMTC mit. Im ungünstigsten Fall könne hierdurch die Fahrstabilität des Fahrzeugs beeinträchtigt werden.

Laut Hersteller sind nicht konform ausgeführte Eingriffe am elektronischen Boardnetz des Fahrzeuges bzw. schlecht angezogene Batterie-Polklemmen die Gründe für die fehlerhafte Steuerung der Parkbremse.


Halbstündiges Software-Update

Als Abhilfemaßnahme wird an den betroffenen Fahrzeugen die Software der Parkbremsensteuerung aktualisiert. Das Update soll innerhalb von 30 Minuten abgeschlossen sein, so Renault Österreich.


Info-Brief direkt aus Frankreich

Die Aktion ist vor einigen Tagen in Österreich angelaufen. Alle Fahrzeughalter wurden direkt vom Herstellerwerk in Frankreich mittels eingeschrieben Briefs informiert und aufgefordert eine Vertragswerkstätte aufzusuchen. Dem Importeur zufolge sind bisher keine Unfälle bekannt geworden. Die durchzuführenden Arbeiten sind für die Kunden selbstverständlich kostenlos.

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