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Renault ruft Modus zurück

Renault ruft weltweit insgesamt 2.366 Modus-Modelle, die zwischen 27. und 28. Oktober 2004 gefertigt wurden, wegen mangelhafter Kopfstützen an den Vordersitzen in die Vertragswerkstätten zurück. In Österreich sind 26 Fahrzeuge betroffen.


Fehlerhafte Schweißnaht

Wie die Sprecherin dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, wurde bei der Fertigung der oben genannten Fahrzeuge das Führungsrohr am Gestell der Vordersitzlehne nicht ordnungsgemäß verschweißt. In Extremfällen besteht daher die Gefahr, dass die Kopfstütze den Belastungen bei einem Aufprall nicht standhält.


Leihfahrzeug bei längerem Werkstättenaufenthalt

Als Abhilfemaßnahme wird bei den betroffenen Fahrzeugen zunächst das Fabrikationsdatum der Gestelle geprüft, wofür eine halbe Stunde veranschlagt wird. Im Falle des Austausches eines oder beider Sitzgestelle beziffert der Importeur den Arbeitsaufwand mit drei bzw. fünf Stunden. Beim 5-stündigen Werkstättenaufenthalt wird den betroffenen Kunden seitens Renault Österreich ein Leihfahrzeug angeboten; bei drei Stunden erhalten die Kunden einen Mobilitäts-Pauschalbetrag.

Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind nach Angaben des Importeurs bisher keine bekannt geworden.

Die Aktion ist bereits angelaufen; die betroffenen Fahrzeughalter wurden rechtzeitig per eingeschriebenem Brief von Renault darüber in Kenntnis gesetzt.