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Renault Nissan ruft über 3.300 Fahrzeuge zurück

nissan_primstar07 © ÖAMTC
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Die französisch-japanische Allianz Renault Nissan ruft in Österreich insgesamt 3.353 Fahrzeuge der Baureihen Renault Trafic II und Nissan Primastar, die zwischen 1. Jänner 2006 und 10. Juni 2008 gefertigt wurden, zur Kontrolle der Feststellbremse in die Werkstätten zurück. Ebenfalls betroffen ist das Schwestermodell Opel Vivaro, nähere Informationen liegen seitens Opel derzeit noch nicht vor.


Handbremse kann ausfallen

Wie Renault Nissan dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, besteht bei diesen Fahrzeugen die Möglichkeit, dass die Verbindungsklammern der Handbremsseile aufgrund von Korrosion brechen und die Funktion der Feststellbremse beeinträchtigen können. Im Extremfall kann ein unbeabsichtigtes Wegrollen des Fahrzeuges nicht ausgeschlossen werden. Im Rahmen der Aktion werden daher bei den Fahrzeugen vorbeugend die Verbindungsklammern der Handbremsseile ausgetauscht.


Unterschiedliche Benachrichtigung

Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind nach Angaben von Renault Nissan bisher keine bekannt geworden. Die betroffenen Fahrzeughalter werden in den nächsten Tagen vom jeweiligen Hersteller über die Rückrufaktion informiert - Renault-Kunden mittels eingeschriebenem Brief aus Frankreich, Nissan-Fahrer per Verständigung vom Versicherungsverband.

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