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Renault Nissan ruft knapp 9.700 SUV zurück

nissan_qashqai07 © ÖAMTC
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Renault_Kaleos © ÖAMTC
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nissan_xtrail_08 © ÖAMTC
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Die französisch-japanische Allianz Renault Nissan hat vor kurzem eine weltweite Rückrufaktion für die Modelle Renault Koleos, Nissan Qashqai und X-Trail gestartet. In Österreich müssen insgesamt 9.711 SUVs, die zwischen November 2006 und August 2009 gefertigt wurden, zur Kontrolle der Lenkung in die Werkstätten. Weltweit sind ca. 615.000 Fahrzeuge betroffen.

Bei den genannten Fahrzeugen bestehe die Möglichkeit, dass sich die Überwurfmutter zur Befestigung der Lenksäule am Lenkgetriebe im Laufe der Zeit löst. Im Extremfall könne es durch den Mangel zum Verlust der Lenkfähigkeit kommen, teilten die jeweiligen Markensprecherinnen dem ÖAMTC auf Anfrage mit. Je nach Hersteller werden unterschiedliche Abhilfemaßnahmen durchgeführt: Bei Nissan wird die Befestigungsmutter kontrolliert und mit einer Schraubensicherung versehen. Renault lässt vorbeugend einen Halteflansch an der Überwurfmutter anbringen. Beiden Importeuren zufolge soll die Instandsetzung ungefähr 30 Minuten in Anspruch nehmen.

Die Rückrufaktion ist in Österreich bereits angelaufen, alle betroffenen Fahrzeughalter wurden entweder direkt vom Importeur (Nissan) oder vom Herstellerwerk aus Frankreich (Renault) verständigt. Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind nach Angaben der Hersteller bisher keine bekannt geworden.

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