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PSA ebenfalls mit Gaspedal-Problemen

peugeot_107_dyn © ÖAMTC
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Nachdem ein klemmendes Gaspedal bei Toyota für die größte Rückrufaktion seit Firmenbestehen gesorgt hat, beklagt nun auch der PSA-Konzern das gleiche Problem: Insgesamt werden 97.000 Peugeot 107 und Citroen C1 - baugleich mit Toyota Aygo - europaweit vorsorglich in die Vertragswerkstätten geholt. In Österreich sind lediglich 509 Fahrzeuge in diesen Rückruf involviert - 376 Peugeot und 133 Citroen.


Mangelhafter Rückstellmechanismus

Wie der Sprecher von Peugeot Österreich dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, handelt es sich bei den genannten Fahrzeugen, die zwischen Februar 2005 und August 2009 vom Band gelaufen sind, um das idente Gaspedal-Problem wie bei Toyota. Kurz gesagt: Durch einen mangelhaften Mechanismus kann das Gaspedal im ungünstigsten Fall im gedrückten Zustand verbleiben bzw. nur langsam in die Leerlaufposition zurückkehren. Als Abhilfemaßnahmen wird bei den betroffenen Fahrzeugen das Gaspedal präventiv ausgetauscht.


Problem hauptsächlich bei Benziner

Seitens Peugeot sind in Österreich lediglich Benziner-Modelle betroffen, die entweder mit Automatikgetriebe "2-Tronic" oder Schaltgetriebe in Kombination mit ESP ausgestattet sind. Das trifft auch für Citroen zu, bestätigt Bettina Petz, Sprecherin von Citroen Österreich, gegenüber dem ÖAMTC.


Kunden werden demnächst angeschrieben

Die Rückrufaktion wird in den nächsten Tagen in Österreich anlaufen. Alle betroffenen Peugeot- und Citroen-Kunden werden schriftlich mittels eingeschriebenen Briefs informiert und aufgefordert eine Vertragswerkstätte auzusuchen. Die anfallenden Kosten für Arbeitszeit und Material werden selbstverständlich vom Hersteller getragen.

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