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Porsche 911 muss zum Pit-Stop

porsche 911 991dyn
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Das Zuffenhausener Traditionsunternehmen Porsche ordert in Österreich die neueste Auflage des Porsche 911 für Kontrollzwecke in die Vertragswerkstätten zurück. Laut Hersteller könne bei 60 Fahrzeugen der Baureihen Carrera und Carrera S (beide Typ 991) ungewollt Kraftstoff austreten. Betroffen ist lediglich das Modelljahr 2012.

Kraftstoffaustritt möglich - Brandgefahr

Es sei möglich, dass eine am Fahrzeugboden verlegte Kraftstoffleitung in Kontakt mit einem Heizungsrohr kommt, erklärt Porsche Austria gegenüber dem ÖAMTC. Dies könne die Funktion der sogenannten Schnellkupplung – befindet sich auf der Kraftstoffleitung – beeinträchtigen, wodurch folglich Kraftstoff austreten kann. Ein unrunder Motorlauf sowie ein plötzliches Absterben des Motors seien die etwas harmloseren Konsequenzen daraus. Sollte jedoch Kraftstoff auf umliegende, heiße Bauteile gelangen und sich entzünden, bestehe unter Umständen Brandgefahr.

Kontrolle, Modifikation oder Austausch

Als Abhilfe wird zunächst an den Fahrzeugen die Lage der Kraftstoffleitung überprüft. Ist genügend Spiel zwischen Leitung und Heizungsrohr vorhanden, wird lediglich ein Distanzring an der Kraftstoffleitung befestigt. Bei unzureichendem Abstand wird die gesamte Leitung durch eine neue samt Distanzring ersetzt.

Aktion läuft, Kunden sind verständigt

Die Rückrufaktion, die werksintern die Bezeichnung "AC02" trägt, ist am 28. März 2012 in Österreich gestartet worden. Die betroffenen Kunden werden direkt von ihrem betreuenden Porsche-Händler angeschrieben und aufgefordert, so schnell wie möglich einen Instandsetzungstermin zu vereinbaren.

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