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Peugeot ruft 307 zurück

Peugeot ruft Modelle der Baureihe 307 mit 1,6- und 2,0-Liter-Motoren aus dem Bauzeitraum 2001 bis Juni 2003 wegen Brandgefahr in die Werkstätten zurück. Nach Angaben des Sprechers von Peugeot Austria ist davon nur der skandinavische Markt betroffen.

Wie Peugeot Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, hat bei einigen 307-Modellen in den skandinavischen Ländern ein Kurzschluss unter der Motorhaube zu Fahrzeugbränden geführt, die zum Glück nur Sach-, aber keinen Personenschaden nach sich gezogen haben.

Nach Untersuchungen des Werks ist der Kurzschluss auf einen nicht ausreichend gegen Korrosion geschützten Stecker an der elektrischen Servolenkungs-Hydraulikpumpe zurückzuführen.

Diese Korrosion tritt nach Informationen des Werks nur in den nordischen Ländern mit ihrer hohen Luftfeuchtigkeit und dem großen Salzanteil in der Luft auf.

Betroffen sind in den skandinavischen Ländern nur 307-Modelle mit 1,6-l- oder 2,0-l-Benzinmotoren bis zum Baudatum Juli 2003. Dieselversionen des 307 sind von diesem Phänomen nicht betroffen. Die Peugeot-Organisationen in den skandinavischen Ländern werden aus diesem Grund die betroffenen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen und die fehlerhaften Steckverbindungen verbessern. Nach einiger Zeit soll dann im Rahmen einer weiteren Untersuchung geklärt werden, ob die Umrüstung bei den 307er-Modellen zielführend war.

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