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Peugeot: Rückruf mal zwei

peugeot_308sw_dyn © ÖAMTC
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Der größte französische Fahrzeughersteller, die PSA Gruppe, ruft derzeit österreichweit insgesamt 4.038 Fahrzeuge der Marke Peugeot wegen mehrerer Mängel in die Vertragswerkstätten zurück. Nach Angaben des Importeurs können die betroffenen Bauzeiträume aufgrund fehlender Informationen nicht konkretisiert werden.

Verlängerung des Bremswegs

Bei 4.007 Peugeot 307, 308, 407, 607, 807 und Expert mit 2,0-Liter HDI-Motor könne die Bremskraftunterstützung unter bestimmten Bedingungen nicht zur Verfügung stehen, teilt ein Sprecher von Peugeot Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mit. Ein mangelhaftes Rückschlagventil der Vakuumpumpe sei der Auslöser dafür. Im Fall eines Ausfalls entsprechen die Bremsen weiterhin den gesetzlichen Vorschriften, jedoch verlängert sich der Bremsweg deutlich. Als Abhilfe wird bei den Fahrzeugen vorsorglich das Ventil ausgetauscht, wofür insgesamt drei Stunden an Arbeitszeit anfallen.

Mangelhafte Handbremse

Ein weiteres Bremsproblem betrifft lediglich 31 Fahrzeuge der 407-Baureihe mit manueller Feststellbremse: Aufgrund eines defekten Betätigungsmechanismus sei es möglich, dass die Funktion der Handbremse beeinträchtigt wird. Im Rahmen der Rückrufaktion wird daher der Handbremsmechanismus kontrolliert und bei Bedarf erneuert. Für die Durchführung der Modifizierungsarbeiten muss kundenseitig ebenfalls ein dreistündiger Werkstattaufenthalt eingeplant werden.

Importeur schreibt Kunden an

Beide Aktionen sind in Österreich bereits gestartet worden. Sämtliche Fahrzeughalter wurden rechtzeitig vom Importeur angeschrieben und in die Peugeot-Niederlassungen gebeten. Unfälle sind in diesem Zusammenhang bisher keine bekannt geworden, erwähnt Peugeot Austria abschließend.

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