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Opel/Renault: Transporter-Rückruf

renault masterIII
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Opel und Renault holen derzeit im Rahmen einer Rückrufaktion ihre baugleichen Transportermodelle Opel Movano B und Renault Master III in die Vertragswerkstätten zurück. Es liege ein Problem im Bereich der Hinterachse vor. Insgesamt 103 Fahrzeuge aus dem Modelljahr 2010 sind davon betroffen. Nissans Schwestermodell Interstar muss nicht zur Kontrolle.

Möglicher Radlagerschaden an der Hinterachse

Wie eine Sprecherin von Renault Österreich dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, wurde im Zuge von Reparaturarbeiten die Dichtung der hinteren Radlager beschädigt. Die angesprochenen Instandsetzungsmaßnahmen beziehen sich dabei auf eine Rückrufaktion aus dem vergangenen Jahr 2010, wo bei beiden Modellen die Hinterachse erneuert werden musste. Im aktuellen Fall bestehe die Gefahr, dass sich die Hinterräder aufgrund eines möglichen Radlagerschadens im Fahrbetrieb von der Achse lösen könnten. Als Abhilfe werden bei den betroffenen Transportern die hinteren Radlager vorsorglich ausgetauscht. Nach Angaben von Opel fallen hierfür ungefähr 90 Minuten an Arbeitszeit an.

Hersteller informieren unterschiedlich

Die Aktion ist in Österreich bereits bei beiden Herstellern gestartet worden. Die Verständigung der Kunden erfolgt allerdings unterschiedlich: Während bei Opel das Vertriebsnetzwerk damit beauftragt wurde, erhalten Renault-Besitzer einen eingeschriebenen Brief direkt vom Importeur. Unfälle habe es bisher keine gegeben, konstatieren die Sprecher beider Marken abschließend.

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