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Opel/Renault: Kleintransporter-Rückruf

opel vivaro2010 dyn
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Wegen des möglichen Ausfalls der Feststellbremse ordern Opel und Renault die baugleichen Kleintransporter Trafic II (Renault) und Vivaro (Opel) in die Vertragswerkstätten zurück. Österreichweit müssen insgesamt 266 Fahrzeuge aus den Modelljahren 2010 und 2011 zur Kontrolle. Nissans Schwestermodell Primastar weist diesbezüglich keinen Mangel auf.

Funktion der Feststellbremse mangelhaft

Wie eine Sprecherin von Renault Österreich dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, sei es möglich, dass sich der Primärseilzug der Feststellbremse unter bestimmten Bedingungen aus dem Handbremshebel löst. Die volle Funktionsfähigkeit der Feststellbremse könne in diesem Fall nicht mehr gewährleistet werden. Ein Komplettausfall sei ebenfalls nicht auszuschließen.

Kontrolle und bei Bedarf Austausch

An den betroffenen Fahrzeugen wird im ersten Schritt vorbeugend das Endstück des Primärseilzugs überprüft, wofür laut Importeur ungefähr 30 Minuten anfallen. Ist ein Austausch des Seilzugs erforderlich, erweitert sich der Werkstattaufenthalt auf knapp 90 Minuten.

Brief vom Händler oder direkt aus Frankreich

Die beiden Rückrufe sind in Österreich bereits gestartet worden. Je nach Hersteller erfolgt eine unterschiedliche Benachrichtigung der Fahrzeughalter: Opel-Kunden werden direkt von ihrem Vertragshändler angeschrieben, Renault verständigt die Besitzer mittels Einschreiben aus Frankreich.

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