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Opel: Loser Beifahrersitz

Die deutsche GM-Tocher Opel ordert zur Zeit in Österreich insgesamt 171 Fahrzeuge der Baureihen Astra (Typ J) und Meriva (Typ B) für Kontrollzwecke in die Werkstätten zurück. Auslöser sind mangelhafte Befestigungsschrauben des Beifahrersitzes. Betroffen sind lediglich Fahrzeuge aus dem Modelljahr 2011.


Schrauben können brechen

Wie ein Sprecher von Opel Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, wurden für die Montage der Führungsschienen des Beifahrersitzes fehlerhafte Schrauben verwendet. Diese können unter Umständen brechen. Im Falle eines Unfalls ist somit die optimale Rückhaltewirkung des Sitzes in Verbindung mit den passiven Sicherheitseinrichtungen (Gurt und Airbag) nicht mehr gegeben. In einem knapp einstündigen Werkstattaufenthalt werden an den Fahrzeugen vorbeugend die Befestigungsschrauben erneuert.


Mangel vor Kundenauslieferung behoben

Die Rückrufaktion ist bereits vor einiger Zeit in Österreich angelaufen. Ein Großteil der betroffenen Fahrzeuge wurde bereits vor Auslieferung an den Kunden modifiziert. Die restlichen in Kundenhand befindlichen Fahrzeuge wurden per Händleranschreiben in die Vertragswerkstätten geladen. Unfälle sind nach Angaben des Importeurs bisher keine gemeldet worden.