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Nissan ruft Primastar zurück

nissan_primstar07 © ÖAMTC
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Der japanische Fahrzeughersteller Nissan ruft in Österreich insgesamt 428 Fahrzeuge der Modellreihe Primastar wegen einiger Mängel in die Vertragswerkstätten zurück. Probleme treten im Bereich der Klimaanlage und des Motorkabelbaums auf, teilt Nissan Österreich auf ÖAMTC-Anfrage mit.


Motorkabelbaum

Bei 270 Nissan Primastar, die zwischen Juni 2006 und 20. Dezember 2007 die Werkshallen verlassen haben, kann der Motorkabelstrang durch Vibrationen eines angrenzenden Bauteils beschädigt werden, was im ungünstigsten Fall ein Absterben des Motors zur Folge hätte.


Klimaanlage

158 Nissan Primastar werden zur Kontrolle der Klimaanlage in die Werkstätten gebeten. Bei Fahrzeugen, die von 12. Mai 2006 bis 4. Oktober 2007 produziert wurden, ist es möglich, dass ein Luftleitblech die Hochdruckleitung der Klimaanlage beschädigt, wodurch es zum Leistungsverlust der Anlage kommen kann.

Als Abhilfemaßnahme wird je nach Mangel entweder der Verlauf des Kabelstrangs oder die Befestigung des Luftleitblechs kontrolliert und gegebenen Falls korrigiert.


Verständigung über VVÖ

Unfälle, die mit diesen Mängel in Zusammenhang gebracht werden können, sind nach Angaben des Importeurs bisher keine aufgetreten. Die betroffenen Fahrzeughalter werden in den nächsten Tagen im Auftrag von Nissan Österreich über den Versicherungsverband informiert.

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