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Nissan Qashqai Rückruf

nissan_qashqai07 © ÖAMTC
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Nissan Österreich ruft hierzulande insgesamt 973 Fahrzeuge der Modellreihe Qashqai wegen mehrerer Defekte in die Werkstätten zurück.

Wie die Sprecherin von Nissan Österreich dem ÖAMTC auf Anfrage mitteilt, können bei den oben erwähnten Fahrzeugen - aus unterschiedlichen Produktionszeiträumen - einige Mängel auftreten.


Beschädigung des Kopfairbags möglich

Bei 496 Fahrzeugen, die zwischen 4. Dezember 2006 und 26. Februar 2007 produziert wurden, kann durch eine fehlerhafte Herstellung der Airbaghalterung der seitliche Kopf-Airbag beim Entfalten beschädigt werden und in weiterer Folge keinen optimalen Schutz gewährleisten.

Als Abhilfemaßnahme wird bei den betroffenen Fahrzeugen die mangelhafte Airbaghalterung erneuert.


Instabiles Fahrverhalten

41 Nissan Qashqai, aus dem Produktionszeitraum 12. Februar 2007 bis 5. März 2007, müssen in die Werkstätte da die Traggelenke der vorderen Querlenker nicht ordnungsgemäß montiert wurden. Im Extremfall kann sich dadurch der Querlenker teilweise lösen und somit die Lenkung bzw. die Stabilität des Fahrzeuges beeinträchtigen.

Als Abhilfemaßnahme wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Montage der Querlenker kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert.


Mangelhaftes Heckklappenschloss

Bei 436 Qashqai-Modellen ohne I-Key-System, die zwischen 4. Dezember 2006 und 2. März 2007 gefertigt wurden, besteht die Möglichkeit, dass sich die Heckklappe selbstständig entriegelt. Laut Nissan Österreich wird dieser Mangel mittels Neuprogrammierung des Steuergerätes behoben.

Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind nach Angaben des Importeurs bisher nicht bekannt geworden.

Die betroffenen Fahrzeughalter werden von ihrem Händler über die Rückrufaktionen in Kenntnis gesetzt.

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